Unterreiner: Trotz skandalöser Vorgänge 30.000 Euro mehr für Filmschule Wien

Zusätzliche Subvention der Stadt Wien ist unverantwortlich

Wien (OTS) - Wien, 2004-12-01 (fpd) - "Trotz der aufgezeigten skandalösen Vorgänge in der Filmschule Wien wurde dieser im heutigen Gemeinderatsausschuss eine zusätzliche Subvention von 30.000 Euro gewährt. Damit erhält die Schule insgesamt 252.000 Euro", zeigte sich die Kultursprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner empört.

Zur Erinnerung: Unzusammenhängende Vorlesungen ohne Niveau, kaputtes Material, fehlende Praktika, ein nicht veröffentlichter Lehrplan und damit eine hohe Unzufriedenheit unter den Studenten kennzeichnen die katastrophalen Zustände. Beinahe der komplette 2. und 3. Jahrgang hat den Ausbildungsvertrag gekündigt. Trotz der Konkurssituation wurde das monatliche Schulgeld von 508 Euro einschließlich August für das Studienjahr 2004/2005 einkassiert und das Geld trotz schriftlicher Forderung niemals rückerstattet.

"Anhand dieser Vorwürfe ist es unverantwortlich, der Filmschule noch mehr Geld zu geben. Während die Schüler zahlen aber keinen ordentlichen Unterricht erhalten, werden die Verantwortlichen mit zusätzlichen Fördermittel belohnt. Die zuständige SP-Stadträtin Grete Laska hat jedenfalls sofortigen Erklärungsbedarf", so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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