Industrie: Post die Chance zur Wettbewerbsfähigkeit geben

IV-GS Beyrer: Diskussion um Postämterschließungen versachlichen - Privaten Zugang zum Postmarkt gewähren - EU-weite Liberalisierung des Postmarktes steht vor der Tür

Wien (PDI) - "In Sachen Postämterschließungen müssen angesichts der realen Gegebenheiten Lösungen gefunden werden: Die Post muss die Chance haben, betriebswirtschaftlich zu agieren und damit ein noch attraktiverer Anbieter für Postdienstleistungen zu werden. Dies gerade auch angesichts der EU-weiten Liberalisierung des Postmarktes. Gleichzeitig muss eine flächendeckende Versorgung gewährleistet sein", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer. Dass dies möglich sei, beweisen Länder wie Schweden und Finnland, die den Postmarkt bereits vollständig liberalisiert haben, die Niederlande und Deutschland sind auf dem Weg dazu und werden ab 1.1.2007 vollständig liberalisierte Postmärkte haben.

Es könne jedenfalls nicht sein, dass unrentable Postämter "ohne Wenn und Aber" weiter geführt werden, betonte der IV-Generalsekretär. Neue Dienstleistungssysteme wie Post-Partner, Landzusteller und Post-Servicestellen haben sich bereits bewährt, zusätzliche Angebote, wie mobile Postämter können eine sinnvolle Ergänzung sein. "Auch das neue Postgesetz muss den neuen Herausforderungen für die "Dienstleistung Post" jedenfalls entsprechen. Für die Industrie stehen jetzt

· Ein gut kommuniziertes und nachvollziehbares Konzept der Post AG zu Schließungen und flächendeckender Versorgungssicherheit sowie · Der Zugang für Private zum Postmarkt

im Mittelpunkt. "Letztlich braucht die Diskussion jetzt eine Versachlichung, die die Ziele Wettbewerbsfähigkeit der Post und Versorgungssicherheit im Auge behält", so Beyrer.

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