Post-Partner verlangen das Doppelte

Übernahme von Postdienstleistungen unrentabel

Klagenfurt (OTS) - "Das rechnet sich nicht. Die Provision für Postdienstleistungen ist nicht ausreichend". Das ist der Tenor einer Umfrage bei Kärntner Handelsbetrieben, die bereit waren, an ihren Standorten auch als Postpartner zu fungieren. "Wir verlangen, dass die Post-AG mindestens das Doppelte der derzeitigen Provision zahlt. "Nur unter solchen Bedingungen könnte sich das Geschäft rentieren", erklärt heute Spartenobfrau Juliane Krendelsberger. Zur Einschulung, zum Handling, zum zusätzlichen Arbeitsaufwand kommt noch die gesamte Verantwortung für Geldgeschäfte dazu", macht Krendelsberger aufmerksam.

Einig sind sich die meisten Kärntner Händler, dass eine Postpartnerschaft eine sinnvolle Ergänzung für den Betrieb im Rahmen der Nahversorgung ist. Krendelsberger: "Nur müssen die Konditionen stimmen". Die Umsatzerhöhung steht in keiner Relation zum damit verbundenen Aufwand. Zusätzlich zu den Investitionen muss der Postpartner Miete für das Post-Equipment zahlen. Die Investition zur Errichtung einer Postpartnerstelle beträgt ca. 9000 Euro, davon trägt die Post 60 Prozent, der Rest wird in Kärnten vom Land und vom Postpartner getragen.

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Sparte Handel
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