Alkopops-Problematik: Lichtenegger schlägt parlamentarische Arbeitsgruppe vor

Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Mißbrauch einzudämmen

Wien, 2004-12-01 (fpd) - Der freiheitliche Jugendsprecher Abg. Elmar Lichtenegger regte heute anläßlich des parlamentarischen Gesundheitsausschusses an, auf parlamentarischer Ebene eine Arbeitsgruppe zur Problematik der sogenannten "Alkopops" einzurichten. Diese Arbeitsgruppe könne Empfehlungen für die zuständigen Stellen, also Finanzministerium, Wirtschaftsministerium und Länder, erarbeiten. ****

Man müsse alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Mißbrauch der "Alkopops" einzudämmen, begründete Lichtenegger seinen Vorschlag. Es handle sich hier um ein Riesenproblem. Jugendliche würden durch diese Getränke vermehrt zum Alkoholkonsum verleitet. "Alkopops" seien oft nicht sofort als alkoholische Getränke erkennbar und kämen durch ihre Süßigkeit dem Geschmack der Jugendlichen entgegen. Außerdem würden sie nicht nach Alkohol schmecken. In vielen Fällen sei es den Jugendlichen nicht einmal wirklich bewußt, daß sie Alkohol zu sich nähmen, und zwar in einer Konzentration, die sogar die von Bier übersteige.

Eine Arbeitsgruppe des Gesundheitsausschusses könne zwar nur Empfehlungen aussprechen, da der Jugendschutz in die Länderkompetenz falle. Aber es sei zu hoffen, daß man endlich eine Lösung für dieses immer gravierendere Problem finde, sagte Lichtenegger. (Schluß)

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