Rossmann: SPÖ soll effizient an Bildungsreform mitarbeiten

Ergebnisse der Zukunftskommission rasch umsetzen

Wien, 2004-12-01 (fpd) - FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann forderte heute im Zusammenhang mit der PISA-Studie eine rasche und effiziente Umsetzung sowohl der Ergebnisse der Zukunftskommission als auch der Vorschläge vieler Experten bei der Bildungsenquete. ******

Rossmann spricht sich gegen eine generelle Abschaffung von Noten aus, zeigte jedoch Gesprächsbereitschaft für eine mögliche verbale Beurteilung in gewissen Gegenständen, wie zum Beispiel Zeichnen. Als besonderes Anliegen bezeichnete Rossmann die sprachliche Frühförderung vor allem bei der wirklichen Integration von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache. Vor dem Eintreten in die Volksschule müsse die Möglichkeit geschaffen werden, die Unterrichtssprache in einem ausreichenden Maße zu erlernen.

Was die bisher bekannt gewordenen Daten in der jüngsten PISA-Studie betrifft ist Rossmann der Meinung, dass vieles auf alte verkrustete Strukturen zurückzuführen sei, wie zum Beispiel, dass alle Schulthemen in den Verfassungsrang erhoben wurden, wodurch kaum Änderungen möglich seien. Die SPÖ sei an konstruktiven Veränderungen, was die Anliegen unserer Kinder und Jugendlichen betrifft, nicht wirklich interessiert. Für eine Umsetzung sei eine Zweidrittelmehrheit nötig, führte Rossmann weiter aus. Die SPÖ habe nämlich seinerzeit die Schulgesetze in den Verfassungsrang erhoben. Daher benötige man sogar für einfache Angelegenheiten wie etwa die Umbenennung von "Leibesübungen" in "Sport und Bewegung" eine Verfassungsmehrheit. "Der Ball liegt jetzt bei der SPÖ", sagte die freiheitliche Bildungssprecherin.

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