Strache: Hoher Ausländeranteil in Wiener Schulen für Absacken in Pisa-Studie hauptverantwortlich

Anteil von Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse in Schulklassen sollte künftig auf 20 Prozent beschränkt sein

Wien, 2004-01-12 (fpd) - Das Absacken Österreichs in der nun viel diskutierten und nicht im Detail vorliegenden Pisa-Studie ist kein großes Wunder, wenn man den überaus hohen Anteil von Ausländerkindern in den Wiener Schulen bedenkt. Dies stellte heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache fest. ****

Die völlig verfehlte Integrationspolitik der SPÖ in Wien sowie die schrankenlose Zuwanderung in Zeiten sozialistischer Kanzler räche sich nun bitter. Wenn deutschsprachige Kinder in immer mehr Schulklassen zur Minderheit zählen, dürfe man sich auch nicht wundern, wenn insgesamt das Niveau beträchtlich abrutscht, so Strache.

Dies werde nun durch auch eine aktuelle IMAS-Studie belegt, welche den Schluß zieht, daß sich die unterschiedlichen Leistungen zwischen in- und ausländischern Kindern negativ auf das schulische Gesamtniveau auswirkt und eine wesentliche Erklärung für das enttäuschende Lesevermögen der Jugendlichen liefert.

Vor diesem Hintergrund forderte der Wiener FPÖ-Obmann die Wiener SPÖ dazu auf, endlich eine ernsthafte Integrationspolitik zu betreiben, bei der das Erlernen der deutschen Sprache im Mittelpunkt steht. Zusätzlich müsse es in den Schulklassen zu einer Begrenzung des Anteils von Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse mit 20 Prozent kommen. Dies sei eine conditio sine qua non, so Strache, wenn Österreich bei der nächsten Pisa-Studie nicht noch weiter abrutschen solle. (Schluß) HV nnnn

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