Schaffnerlos

Vor 40 Jahren kam bei der Wiener Straßenbahn der erste schaffnerlose Beiwagen zum Einsatz

Wien (OTS) - Der 1. Dezember 1964 war ein ganz besonderer Tag in
der Geschichte der Wiener Straßenbahn. Nachdem die Presse schon seit einigen Tagen das große Ereignis angekündigt hatte und seitens der Wiener Verkehrsbetriebe unzählige Flugblätter verteilt worden waren, war es nun soweit: Der erste schaffnerlose Beiwagen wurde auf der Linie 43 in Betrieb genommen.
In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten öffentliche Betriebe, darunter natürlich auch die Wiener Verkehrsbetriebe, große Schwierigkeiten, Personal zu bekommen. Grund für diese Personalknappheit war die damalige Hochkonjunktur, in der ein hohes Einkommen höher geschätzt wurde als ein sicherer Arbeitsplatz.

Die Umstellung des gesamten Straßenbahnbetriebes der Wiener Linien auf den schaffnerlosen "Einmannbetrieb" dauerte vom 1. Dezember 1964 an fast genau 32 Jahre, nämlich bis zum Einziehen des letzten schaffnerbesetzten Zuges auf der Linie 46 am 20 Dezember 1996.

Der erste schaffnerlose Beiwagen und auch der letzte schaffnerbesetzte Zug der Wiener Straßenbahn befinden sich heute natürlich im Wiener Straßenbahnmuseum. (Schluss) wstw

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Linien GmbH & Co KG
Pressestelle
Mag. Johann Ehrengruber
Tel.: (01) 7909 - 42200
Fax: (01) 7909 - 42209
mailto: johann.ehrengruber@wienerlinien.at
http: //www.wienerlinien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP0001