Luftbetankung des Eurofighter Typhoon

Hallbergmoos (ots) – Die Eurofighter GmbH hat den erfolgreichen Abschluss des ersten vollständigen Luftbetankungsmanövers mit dem Eurofighter Typhoon bei Nacht bekannt gegeben. Die Betankung wurde mit einem Eurofighter Typhoon IPA2 vorgenommen, der vom Fliegerhorst Practica di Mare (Italien) gestartet war. Das Luftbetankungsmanöver bei Nacht erfolgte im Rahmen eines Programms, mit dem geprüft werden sollte, ob das Flugzeug für derartige Aufgaben geeignet ist.

Die von Alenia Aeronautica durchgeführte Übung war der erste Teil einer achtteiligen Testreihe mit Betankungen bei Tag und bei Nacht. Bei dem nächtlichen Manöver galt ein besonderes Augenmerk der Tatsache, inwieweit es möglich ist, die Betankung ausschließlich mit der Beleuchtung des Tankflugzeugs und des Fangtrichters durchzuführen. Dabei erwies es sich als richtig, auf eine Beleuchtung der Sonde zu verzichten, denn das Flugpersonal hatte keinerlei Schwierigkeiten bei der Durchführung des Manövers.

Darüber hinaus wurde untersucht, ob es durch die Beleuchtung im Cockpitinnenraum zu einer Sichtbeeinträchtigung kommt und ob die Betankung auch bei Rücksitzsteuerung durchgeführt werden kann. Beide Untersuchungen ergaben, dass das Cockpitdesign des Eurofighter Typhoon für derartige Manöver geeignet ist.

Der leitende Testpilot von Alenia Aeronautica, Com Te Maurizio Cheli, erläuterte nach den Übungen: "Diese Fortschritte zeigen, wie schnell das Flugtestprogramm mit dem Eurofighter Typhoon voranschreitet. Das Flugzeug ist im Einsatz, die Entwicklungs- und Eignungsarbeiten für die Tranche 2 kommen voran, und wir loten sukzessive das Potenzial des Flugzeugs aus."

Hochauflösende Bilder von Betankungsübungen des Eurofighter Typhoon sind auf unserer Website abrufbar. Auf physischen Datenträgern sind die Bilder auf Anfrage erhältlich.

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Weitere Informationen sind erhältlich bei: Ian Bustin Vizepräsident Kommunikation Telefon +49 (0)811 80-1555 / 1734 Mobil +49 (0)172 8443023 Fax +49 (0)811 80-1557 E-Mail info@eurofighter.com

HINWEISE AN DIE REDAKTION:

Der Eurofighter Typhoon ist das modernste Swing-Role-Kampfflugzeug der Welt. Er wurde entwickelt von führenden Luftfahrtunternehmen -Alenia Aeronautica, BAE SYSTEMS, EADS CASA und EADS Deutschland – der vier beteiligten Länder (Italien, Großbritannien, Spanien und Deutschland).

Das äußerst agile und manövrierfähige zweistrahlige Kampfflugzeug wurde für den Einsatz von provisorisch eingerichteten Luftstützpunkten und kurzen Rollfeldern entwickelt. Der Eurofighter Typhoon ist mit einem modernen Multimode-Radar sowie zahlreichen Sensoren und elektronischen Mitteln für Gegenmaßnahmen ausgestattet.

Das Flugzeug ist für den Nahkampf geeignet, ermöglicht die Erlangung der Lufthoheit über das Sichtfeld hinaus, bietet eine hohe Startfrequenz und kann bei jeder Witterung mit unterschiedlichen Waffensystemen gegen Luft-, See- und Landziele eingesetzt werden. Zur Erfüllung dieser Funktionen kann sich der Pilot auf computerbasierte Flugkontrollsysteme stützen, die eine einfache Bedienung ermöglichen und so permanente Übersicht gewährleisten.

Zu den Hauptzielen bei der Entwicklung des Eurofighter Typhoon zählte neben herausragenden Leistungsmerkmalen und ausgezeichneter Flugsicherheit die Senkung der Betriebskosten. Daher ist die Unterhaltung des Eurofighter Typhoon kostengünstiger als bei der vorherigen Flugzeuggeneration.

Die am Eurofighter beteiligten Länder haben 620 Festbestellungen vorgenommen: 180 Flugzeuge gehen an Deutschland, 121 an Italien, 87 an Spanien und 232 an Großbritannien. Darüber hinaus wurde mit der österreichischen Regierung die Lieferung von 18 Maschinen vereinbart. Außerdem ist der Eurofighter in Singapur in der engeren Auswahl für den Erwerb von Kampfflugzeugen.

Das Königlich Norwegische Verteidigungsministerium beteiligt sich im Rahmen einer industriellen Partnerschaft mit der Eurofighter GmbH an der Weiterentwicklung des Waffensystems. Auch in Griechenland konnte der Eurofighter Typhoon die Anforderungen für zu erwerbende Kampfflugzeuge erfüllen.

Seit der Typenabnahme am 30. Juni 2003 sind mittlerweile 28 seriengefertigte Flugzeuge an die vier beteiligten Länder geliefert worden. Dort werden sie in Betrieb genommen und Testflugprogrammen unterzogen.

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