Biosphärenpark Wienerwald - SP-Ramskogler: "Alles im Zeitplan!"

Biosphärenpark Wienerwald ist beste Lösung für Mensch und Natur

Wien (SPW-K) - "Das Projekt "Biosphärenpark Wienerwald" liegt im Zeitplan, die Kernzonen sind festgelegt und einer fristgerechten Einreichung bei der UNESCO steht aus heutiger Sicht nichts im Wege. Die Bedenken der Wiener Opposition sind also wieder nur die übliche Panikmache", reagierte heute SP-Gemeinderätin Sonja Ramskogler auf Aussagen von Grünen und FPÖ zum Biosphärenpark. "Der aktuelle Stand der Entwicklung des Projekts ist jederzeit auf der Biosphärenpark-Homepage abrufbar - eine umfassende Transparenz also gegeben."

Die Schaffung eines Biosphärenparks sei für den Wienerwald wie maßgeschneidert, "weil Ökosystem und Artenvielfalt geschützt sowie ökologische Entwicklungen gefördert werden", so Ramskogler weiter. "Dazu zählt der freiwillige Verzicht auf forstwirtschaftliche Nutzung und die Festlegung der Biosphärenpark-Kernzonen." Zum Vorwurf, es sei ein "Fleckerlteppich" im Entstehen, betonte Ramskogler: "Aufgrund der historisch bedingten räumlichen Lage und der Verteilung von Siedlungen, Acker- und Grünland sowie Wald im Wienerwald ist aus fachlicher Sicht die Schaffung weniger großer zusammenhängender Zonen nicht nur unmöglich, sie würde dem einzigartigen Charakter der Landschaft im Wienerwald auch grundlegend widersprechen."

Auch eine Ausdehnung der Kernzonen auf mindestens 10.000 Hektar würde nicht viel Sinn machen: "Die vorliegenden Auswahlvorschläge für Kernzonen wurden vom Expertenbeirat grundsätzlich positiv bewertet. Eine Ausdehnung auf 10.000 Hektar könnte deshalb nur auf Flächen erfolgen, die aus wissenschaftlicher Sicht wenig für Kernzonen geeignet sind." Bereits in der Planungsphase seien die ausgewählten Kernzonenvorschläge durch Abgeltungen an die Grundeigentümer gesichert worden, um Schlägerungen zu verhindern. "Diese Vorgangsweise ist erstmalig für derartige Projekte in Österreich und wurde unter anderem auch vom WWF als vorbildlich gelobt."

Für die Einreichung des Projektes bei der UNESCO im Frühjahr 2005 seien jedenfalls alle notwendigen fachlichen Unterlagen bereits weitgehend fertiggestellt - derzeit werde die weitere Vorgangsweise abgestimmt. "Gleichzeitig hat auch die Bearbeitung der Themen Raumordnung, Verkehr, Energie oder Arbeit und Leben in der Region bereits begonnen."

Insgesamt müsse man sich auch vor Augen halten, "dass von den 100.000 Hektar des Biosphärenparks ca. 4.500 Hektar auf Wiener Gebiet liegen, aber 60 Prozent der Einwohner des Wiener Waldes hier leben", so Ramskogler weiter. "Deshalb ist auch die gute Zusammenarbeit der Länder Wien und Niederösterreich besonders wichtig. Wer derzeit leider wieder auslässt ist der Bund - wenn der FPÖ der Naturschutz so am Herzen liegt, sollte sich bei ihren KollegInnen in der Bundesregierung dafür einsetzen!" schloss Ramskogler.

www.biosphaerenpark-wienerwald.org
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