Broukal: Keine Mitarbeit bei der Abschaffung der Direktwahl der Bundes-ÖH

Wien (OTS) - "Die SPÖ will die Direktwahl der Bundes-ÖH erhalten. Wir haben nicht die Absicht, an der Abschaffung der Wahl und an der Wegnahme der Geldmittel mitzuarbeiten." Dies erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Dienstag nach einem Informationsgespräch, zu dem ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek eingeladen hatte, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Brinek präsentierte ein Papier, über das angeblich in der Bundes-ÖH Einigung bestünde. In diesem Papier findet sich aber kein Wort über die Aufrechterhaltung der Direktwahl, obwohl diese der Wunsch der absoluten Mehrheit in der ÖH-Bundesvertretung ist. "Dieser Trick ist zu billig. Man klaubt sich jene Wünsche der Bundes-ÖH heraus, die einem passen, und lässt die anderen einfach weg", sagte Broukal.

"Die SPÖ hat kein Interesse daran, bei der Detailregelung der Entmachtung und finanziellen Enteignung der Bundes-ÖH mitzutun. Wir sind gesprächsbereit, allerdings nur dann, wenn bei einer österreichweiten studentischen Befragung entschieden wird, ob die Bundes-ÖH weiter gewählt werden soll oder nicht", sagte Broukal. Diese Befragung solle aus Kostengründen und um eine hohe Teilnahme zu sichern, gemeinsam mit der nächsten Studentenwahl im Mai 2005 erfolgen.

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