Tancsits: Unqualifizierter Aufruhr gegen patientenfreundliche Maßnahme

Ministerin hält ihr Versprechen und erspart Patientinnen und Patienten den Gang zum Chefarzt

Wien, 30. November 2004 (ÖVP-PK) Als "völlig unqualifizierten Aufruhr" bezeichnete ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Walter Tancsits heute, Dienstag, die Bedenken des Grünen-Gesundheitssprechers Grünewald an der 'Chefarztpflicht Neu'. "Während unsere Ministerin als einzige patientenfreundliche Maßnahmen setzen will und es auch tut, wollen Grünewald, Probst und Sallmutter die Patientinnen und Patienten weiterhin zum sinnlosen Stempeln zum Chefarzt schicken", so Tancsits. ****

Gerade für ältere Menschen (oder deren Angehörigen) sei dieser zusätzliche Weg eine nicht zumutbare Erschwernis, "vor allem wenn sie den Chefarzt persönlich meistens nicht einmal zu sehen bekommen, und sich nur den Stempel abholen". Die ÖVP halte jedenfalls am Inkrafttreten der Übergangsregelung mit 1.1.2005 fest, da der "Gang zum Chefarzt zurecht als Schikane empfunden wird", betonte der ÖVP-Sozialsprecher.

Die vom Hauptverband befürchtete Kostensteigerung bei den Medikamenten, sei nicht nachvollziehbar, "da Probst & Co. den
Beweis für eine Kostensteigerung um 200 Millionen Euro, bei einem Gesamtvolumen der chefarztpflichtigen Medikamente von derzeit 400 Millionen Euro schuldig geblieben sind", sagte Tancsits. Jedenfalls zeichne sich für ihn ein "seltsames Bild einer Selbstverwaltung, die nicht das Patientenwohl als erstes im Auge hat", so Tancsits abschließend.

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