SPÖ-BezirksvorsteherInnen fordern von der Post, keine Postämter in Wien zu schließen

Wien (SPW-K) - Die SPÖ-BezirksvorsteherInnen der Leopoldstadt, Mariahilf, Favoriten, Meidling, Hernals, Donaustadt und Liesing verlangen von der Post, keine Postämter in ihren Bezirken zu schließen. "Die Post muss die Versorgung vor allem der älteren und nicht mehr mobilen Wienerinnen und Wiener aufrecht erhalten", fordert die Hernalser Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer stellvertretend für Ihre KollegInnen. In Hernals sollen zwei der vier Postämter zugesperrt werden.

Es sei nicht zu akzeptieren, wenn die Österreichische Post AG mit Duldung der schwarz-blauen Bundesregierung auf dem Rücken von älteren und weniger mobilen Wienerinnen und Wienern den Sparstift ansetzt, sind sich die BezirksvorsteherInnen einig. "Alte oder behinderte Menschen werden gezwungen, sich ein teures Taxi zu nehmen, um den weiten Weg in die verbliebenen Postämter zu bewältigen. Oder sie müssen ewig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren - das ist unzumutbar!", sagt Franz-Karl Effenberg, Bezirksvorsteher der Donaustadt.

"Jede Wienerin, jeder Wiener muss ein Postamt in annehmbarer Zeit erreichen können! Durch die Schließung von elf Postämtern in ganz Wien wird das sicher nicht mehr gewährleistet sein", sagt der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. Die Favoritner Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner nennt ein konkretes Beispiel aus ihrem Bezirk: "Wenn das Postamt in der Kurbadstraße geschlossen wird, haben die Bewohnerinnen und Bewohner einer Senioren-Residenz kein Postamt mehr. Und auf zukünftige Wohnbauten wird von Seite der Post offenbar keine Rücksicht genommen". (Schluss)

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