VP-Pfeiffer: Wirtschaftsförderung muss schon bei Planung und Standortaufbereitung beginnen

Bio-Cluster Heiligenstadt könnte 8.000 Arbeitsplätze in Wien bieten

Wien (VP-Klub) - "Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wien darf
sich nicht in der Förderung von Einzelprojekten bereits etablierter Unternehmen beschränken. Fördermaßnahmen müssen schon bei Betriebsansiedlungen gesetzt werden", forderte ÖVP Wien LAbg. Gerhard Pfeiffer heute im Rahmen einer Presskonferenz.

Als vordringlich bezeichnet Pfeiffer eine Förderung für den auf Zukunftstechnologie zugeschnittenen Bio-Cluster, der in Heiligenstadt entstehen soll.
"Der Wiener Bezirk Döbling hat in den vergangenen fünf Jahren eine große Zahl von Arbeitsplätzen verloren. Mehr als 22.000 Döblinger müssen täglich zu ihren Arbeitsplätzen aus dem Bezirk auspendeln. Erste Schritte zur wirtschaftlichen Belebung Döblings werden mit der Realisierung des BioTech Werkes I bereits gesetzt", zeigt Pfeiffer erfreut.

Diese BioTech Werk sollte, so Pfeiffer, der Startschuss für einen Bio Cluster Heiligenstadt sein. Im Bereich rund um die Muthgasse in Heiligenstadt könnte auf etwa 120.000 m2 eine neuer Stadtteil für Zukunftstechnologie entstehen, in dem rund 8.000 Menschen Arbeit finden würden. Eine für Wien einmalige Zukunftschance, meint Pfeiffer.

Stadterweiterungsfördermaßnahmen müssen auch für Betriebsansiedlungen gelten

Die Stadt Wien ist jetzt aufgefordert, dieses zukunftsweisende Stadterweiterungsprojekt in Heiligenstadt hinsichtlich der notwendigen Infrastruktur finanziell sicherzustellen. Für Stadterweiterungsgebiete, die dem Wohnbau zuzurechnen sind, gibt es konkrete Projektmittel für Planung, Durchführung und infrastrukturelle Maßnahmen. "Im Sinne einer Wirtschaftsbelebung und in Anbetracht der Arbeitsplatzsituation in Wien, ist es notwendig neue Betriebsgebiete in gleicher weise zu entwickeln", fordert Pfeiffer.

"Wien muss insbesondere zur Anbindung des Gebietes an das hochrangige Straßennetz, zur entsprechenden Ver- und Entsorgung mit Trink- und Brauchwasser, Fernwärme, sowie aller weitern infrastrukturellen Maßnahmen im Bereich der Muthgasse, die erforderlichen Finanzmittel sicherstellen. Auch eine weitere Donaukanalquerung wird notwendig sein. Die finanzielle Vorsorge für die Planung und Detailprojektierung ist schon im Budget 2005 und in den folgenden Jahren Mittel für die Errichtung bei der Finanzplanung in Wien zu berücksichtigen. "Ein diesbezüglicher von mir im Gemeinderat eingebrachter Antrag ist erfreulicherweise einstimmig zur weiteren Behandlung den zuständigen Ausschüssen zugewiesen worden. Ich hoffe, dass die Beratungen rasch erfolgen und zu einem positiven Ergebnis führen werden. Damit könnte in Wien ein wichtiger Schritt in Richtung Schaffung neuer Arbeitsplätze gesetzt werden", so Pfeiffer.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003