Walch zu Muhm: "AK ist eine Parteizentrale der SPÖ"

"AK soll ihrer Aufgabe nachkommen"

Wien, 2004-11-30 (fpd) - "Herr Muhm, seinesgleichen AK-Direktor, zeigt wieder, daß die AK nur eine Parteizentrale der SPÖ ist. Wenn Herr Muhm betreffend der Steuerreform 2005 behauptet, daß diese unfair, unsozial und wirtschaftlich ohne Sinn ist, ist dies unrichtig und entspricht nicht der Wahrheit", meinte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Abg. Max Walch ****

"Ich glaube schon, daß es fair ist, wenn die Österreicher im kommenden Jahr durchschnittlich über 500 Euro jährlich mehr in ihren Geldtaschen haben. Bereits im Jahr 2004 sind die Einkommen bis 14.500 Euro steuerfrei gestellt worden und ab 1.1.2005 sogar bis 15.770 Euro. Die neuen Steuertarife bringen neben der Entlastung für alle österreichischen Bürger auch eine deutliche Vereinfachung des Steuersystems. In Zukunft gibt es nur noch drei Steuerstufen anstatt wie bisher fünf Stufen. Wenn ab 2005 2,55 Mio. Steuerpflichtige keine Steuer mehr zahlen, ist das doch mehr als sozial", erklärte Walch weiter.

"Bereits im Jahr 2004, wurden Österreichs Familien rückwirkend mit zusätzlich 250 Mio. Euro gestärkt. Außerdem gibt es zusätzlich zum Alleinverdienerabsetzbetrag, künftig auch Kinderzuschläge.
Für das 1. Kind € 130 / Jahr
Für das 2. Kind € 175 / Jahr
Für das dritte und jedes weitere Kind € 220 / Jahr
Dazu kommt, daß die Zuverdienstgrenze bei Alleinverdienern mit Kindern von 4.400 Euro auf 6.000 Euro angehoben wird. Weiters wird die Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages von derzeit € 75 auf 100 Euro erhöht und die Pendlerpauschale auf 15 % angehoben. Was daran unfair und unsozial ist, kann ich wirklich nicht erkennen," sagte Walch.

"Die größte Steuerreform der 2. Republik bringt mehr in die Geldbörsen der Bürger, mehr Ersparnis für kleine und mittlere Einkommen, mehr Durchblick, mehr für die Familie, mehr für Frauen, mehr für Unternehmen, mehr Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätze", erklärte Walch.

"Es ist nahezu eine Frechheit, was sich der AK-Direktor mit den Mitteln aus Zwangsbeiträgen der Mitglieder hier erlaubt. Ich fordere den AK-Direktor Muhm auf, seiner gesetzlichen Aufgabe nachzukommen und die Bevölkerung objektiv über Veränderungen bzw. Verbesserungen aufzuklären und nicht die Oppositionsarbeit der SPÖ zu machen", forderte Walch abschließend. (Schluß)

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