Kukacka: Universaldienstverordnung muss auf Punkt und Beistrich eingehalten werden

Wien, 30. November 2004 (ÖVP-PD) "Die ÖVP fordert, dass jetzt erst recht von der Post die Universaldienstverordnung auf Punkt und Beistrich eingehalten wird, denn eine flächendeckende Grundversorgung muss in jedem Fall erhalten bleiben", erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka zu den Schließungsplänen der Post. Die ÖVP erwarte sich, dass nun mit jeder Gemeinde konkrete und detaillierte Verhandlungen geführt werden wie und in welcher Weise Postpartner, Landzusteller oder Postmobile als sinnvolle Alternativen eingesetzt werden können. Ebenso müsse das Versprechen der Post eingehalten werden, dass es trotz der Maßnahmen zu keinen Kündigungen oder Entlassungen komme, betonte Kukacka. ****

Grundsätzlich sei auch klar, dass es wirtschaftspolitisch nicht vertretbar wäre, jedes Postamt zu erhalten, wie defizitär es auch sein mag. Gleichzeitig müssen von der Post praktikable und sogar bessere Alternativen überall dort angeboten werden, wo ein Postamt wirtschaftlich nicht mehr zu erhalten sei, forderte Kukacka.

Es gäbe genügend praktikable Alternativen, die ein flächendeckendes Maß an Grundversorgung bieten, und für die Post trotzdem eine Kostenoptimierung zulassen würden, wie Landzusteller die nicht nur die Post bringen, sondern diese auch entgegen nehmen, aber auch Filial-Sharing, Post-Partner und Postautos und das mobile Postamt. "Jetzt geht es in den betroffenen Gemeinden darum, einen vertretbaren Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen
Notwendigkeiten der Post und der berechtigten Forderung nach einer flächendeckenden Grundversorgung mit Postdienstleistungen im ländlichen Raum zu schaffen", schloss Kukacka.

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