Schmeckt ganz anders!

Wien (OTS) - Während der Absatz konventioneller Kartoffel stark rückgängig ist boomen Bio-Erdäpfel. Kein Wunder: Der Verzicht auf Agrarchemie und Höchsterträge sorgen für sortentypischen Geschmack und Top-Qualität.

Sortentypischer Geschmack und Top-Qualität zählen vom Anbau bis zur Ernte und Lagerung zu den obersten Prioritäten in der Bioerdäpfel-Produktion. "Wie die Spitzen-Winzer verzichten wir bewusst auf Höchsterträge", erläutert dazu Johann Ackerl, Bauer und Geschäftsführer der österreichischen Bioerdäpfel-Vertriebsgemeinschaft "PUR". Auf Bio-Feldern werden im Schnitt nur halb soviel Erdäpfel geerntet wie auf konventionellen Flächen. Weiters werden keinerlei chemisch-synthetische Spritz- oder Düngemittel eingesetzt. Gentechnik ist selbstverständlich verboten, ebenso die bei konventionellen Kartoffeln übliche Begasung mit Keimhemmungsmitteln. Ackerl: "Und der Aufwand lohnt sich: Bei Geschmack, Konsistenz und Lagerfähigkeit schneiden Bio-Erdäpfel deutlich besser ab."

Qualität auf Hauben-Niveau

"Wenn man sich mit einem Produkt so intensiv beschäftigt wie ich, erkennt man viele Unterschiede." Auch Haubenköchin Sohyi Kim schwört auf Bio-Erdäpfel. Rund ein Drittel von Kims meisterhafter Aromenküche machen in der kalten Jahreszeit Kartoffelprodukte aus.

Und warum Bio? "Der Geschmack ist wesentlich intensiver, vor allem diese wunderbaren erdigen Kartoffelnoten sind einmalig." Ihre besonderen Lieblinge zur Zeit: violette Kartoffeln - natürlich ebenfalls in Bio-Qualität.

Was ist dran? Und drin!

Erdäpfel sind besonders gesunde Lebensmitteln. Sie enthalten jede Menge Vitamine, Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate. Herausragend ist auch ihr hoher Kaliumgehalt: Mit 410mg/100g übertrifft er sogar den der Banane. Als Dickmacher sind sie übrigens völlig fälschlich verschrien: denn mit rund 70 kcal pro 100 g ist ihr Energiewert relativ gering, die Dichte an Wert gebenden Mineralstoffen jedoch sehr hoch.

"Bio-Erdäpfel haben auch einen deutlich höheren Gehalt an so genannten Polyphenolen. Diese Stoffe wirken als Antioxidantien. Sie können Entzündungen hemmen und Krebs vorbeugen" erklärt die Ernährungsexpertin Rosemarie Zehetgruber. Ihr hoher Vitamin C Gehalt hat dem Erdapfel auch den Namen "Zitrone des Nordens" eingebracht.

Mehr Licht! Ein neues Maß für Bio-Qualität

Immer mehr wissenschaftliche Analysen bestätigen die bessere Qualität von biologischen Lebensmitteln. So auch die Biophotonen-Messung. Bei dieser wissenschaftlichen Methode werden geringste Mengen Lichtabstrahlung von Lebensmitteln mittels hochsensibler Geräten gemessen und ausgewertet. Das kurz gefasste Ergebnis: biologisch produzierte Erdäpfel "leuchten" zumeist anders und sind hochwertiger.

"Alle Lebewesen strahlen Licht ab. Das Verhalten des Lichtes ist in diesem Zusammenhang ein Maß für den biologischen Zustand oder die Lebenskraft eines Lebensmittels", erläutert Biophysiker Prof. Herbert Klima vom Atominstitut der Technischen Universität Wien dazu.

Die Bio-Erdäpfel-Vertriebsgemeinschaft "PUR" will diesen Umstand nun ganz gezielt zur Qualitätssicherung einsetzen. Gemeinsam mit dem Atominstitut der TU Wien sowie dem Ludwig Boltzmann Institut für biologischen Landbau läuft ein Projekt zur qualitativen Beurteilung von Bio-Erdäpfeln. Die Biophotonen-Messungen sollen Aufschluss über optimale Sorten sowie Anbaugebiete geben und fixer Teil der Qualitätssicherung werden.

Bezugsquellen:

Echte österreichische Bio-Erdäpfel erhalten Sie unter den Bio-Marken Ja! Natürlich (BILLA, Merkur), Spar Natur pur, Natur Aktiv (Hofer), auf ausgewählten Bio-Bauernmärkten oder Ab Hof direkt beim Bio-Erdäpfelbauern.

Infos: www.schmecktpur.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Franz-Jakob Purkarthofer
Tel.: +43/664/4121491
f.j.purkarthofer@aon.at
Fotos: www.schmecktpur.at/presse

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