Hueter: Kahlschlag der Post nicht akzeptabel

Im Bezirk Spittal elf Postämter betroffen - Protestaktionen angekündigt

Klagenfurt (OTS) - - Als nicht akzeptabel bezeichnete heute ÖVP-Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter die gestern bekannt gewordenen Schließungspläne der PostAG. Allein im Bezirk Spittal seien elf Postämter von der Schließung bedroht. Hueter: "Wir werden uns diesen Kahlschlag im Bezirk nicht widerstandslos gefallen lassen. In vier der acht Gemeinden des Oberen Drautals werden die Postämter geschlossen. Derzeit überlegen wir, mit welchen Protestaktionen wir den Schreibtischtätern im fernen Wien am meisten weh tun können." Man werde keinesfalls zur Tagesordnung übergehen, sondern einen Maßnahmenplan gegen diesen bevölkerungsfeindlichen Einsparungsschritt ausarbeiten. Hueter, als Bürgermeister von Berg im Drautal selbst von der Ausradierung der Postämter betroffen: "Wo die Postbürokraten ein Herz für ihre Kunden und Bürger vor allem im ländlichen Raum haben sollten, sitzt offenbar nur ein Taschenrechner. Wir werden ihnen schon beibringen, dass wir uns nicht von Wien aus kaputtsparen lassen, während die Post allein im heurigen Jahr 100 Millionen Euro an den Finanzminister abliefert."
Haider habe noch vor einer Woche davon gesprochen, auf den abschließenden Bericht der Post AG Mitte Dezember warten zu wollen, und eine breit angelegte Diskussion mit den Post-Verantwortlichen, der Landesregierung sowie Vertretern des Städtebundes und des Gemeindebundes angekündigt. Hueter: "Der Landeshauptmann hat sich von der Post übertölpeln lassen und die Landgemeinden zahlen nun die Zeche dafür. Was sind die vollmundigen Versprechen Haiders vor der Landtagswahl wert, wonach kein weiteres Postamt in Kärnten geschlossen wird?" (Schluss)

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