Kranzl: Land NÖ fördert die Entsorgung von Tiermehl

Wichtiger Beitrag zur Seuchenvorbeugung stellt Vertrauen der KonsumentInnen wieder her

St. Pölten (SPI) - "In Österreich darf Tiermehl prinzipiell nicht verfüttert werden. Alle verendeten Tiere müssen daher der Tierkörperverwertung zugeführt werden, das Tiermehl wird im Anschluss verbrannt. Selbstverständlich werden aber auch BSE-Tests durchgeführt, um eine lückenlose Dokumentation zu haben. Durch diese Art der Entsorgung ist die Sicherheit für die KonsumentInnen gewahrt, aber natürlich auch für die LandwirtInnen, da so das Ausbreiten von Seuchen verhindert wird", erläutert die NÖ-Konsumentenschutzlandesrätin, LR Christa Kranzl. Vom Land Niederösterreich wurde nun eine Förderung in der Höhe von 402.800 Euro bewilligt, mit der die Entsorgung und BSE-Untersuchung von Falltieren unterstützt wird. "Im Interesse des Konsumentenschutzes ist dies eine absolut sinnvolle und notwendige Maßnahme, die den Menschen die notwendige Sicherheit gibt", so Kranzl weiter.****

Nach dem Auftreten der BSE-Krise und den auch in Österreich aufgetretenen Verdachtsfällen waren zahlreiche KonsumentInnen zutiefst verunsichert. Durch die flächendeckenden BSE-Tests, die entsprechende Entsorgung des Tiermehls und vor allem durch das Fütterungsverbot von Tiermehl konnte das Vertrauen der KonsumentInnen in heimisches Fleisch weitgehend wieder hergestellt werden. "Es ist wichtig und notwendig, dass sich die Menschen darauf verlassen können, dass verendete Tiere nicht verfüttert oder sonst wie verarbeitet werden, sondern dass jedes einzelne Tier überprüft und entsorgt wird. Durch die Förderung des Landes Niederösterreich wird daher nicht nur viel für die Sicherheit der Landwirtschaft geleistet, sondern vor allem auch ein wichtiger Beitrag um das Vertrauen der KonsumentInnen in die heimische Landwirtschaft zu sichern. Darüber hinaus stellt die Förderung auch eine wichtige wirtschaftliche Hilfe für die LandwirtInnen dar, ist doch die fachgerechte Entsorgung von Falltieren auch mit erheblichen Kosten verbunden", so LR Kranzl abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001