Unterreiner: Schwere Vorwürfe gegen Filmschule Wien!

Stadt Wien will trotzdem weiterhin Subventionen gewähren

Wien (OTS) - Wien, 2004-11-30 (fpd) - Von offensichtlich skandalösen Vorgängen in der Filmschule Wien berichtete heute die Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner. "Zahlreiche ehemalige Schüler, die viel Geld in diese Ausbildung hineingesteckt haben und denen keine adäquate Ausbildung ermöglicht wurde, erheben schwere Vorwürfe gegen die Schule, gegen die bereits ein Konkursverfahren eingeleitet wurde".

Die Missstände in der Filmschule würden sich, so Unterreiner, von unzusammenhängenden Vorlesungen ohne Niveau, kaputtem Material, über fehlende Praktika und einen nie veröffentlichten Lehrplan und damit eine hohe Unzufriedenheit unter den Studenten erstrecken. Beinahe der komplette 2. und 3. Jahrgang habe den Ausbildungsvertrag gekündigt. "Trotz der Konkurssituation wurde das monatliche Schulgeld von 508 Euro einschließlich August für das Studienjahr 2004/2005 einkassiert und das Geld trotz schriftlicher Forderung niemals rückerstattet", zeigte sich Unterreiner empört. Klarerweise will kein Schüler mehr neuerlich einen Ausbildungsvertrag mit der Schule eingehen. Dadurch haben sich ehemalige Schüler in einem Verein neu organisiert, um einen kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Unterricht zu strukturieren. Eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt wird diesen jedoch verwehrt.

Die FP-Kultursprecherin forderte SP-Vizebürgermeisterin Grete Laska und SP-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny auf, diese schwerwiegenden Vorwürfe genau zu überprüfen. "Es ist zu befürchten, dass seitens der Stadt Wien jahrelang Geld zur Verfügung gestellt wurde ohne dass die Schüler einen ordentlichen Unterricht erhalten haben. Auch die Eltern, die die Ausbildung ihrer Kinder mit einem hohen finanziellen Aufwand unterstützt haben, sind verständlicherweise empört. Laska und Mailath-Pokorny müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein und dürfen die Filmschüler nicht länger im Stich lassen", so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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