Karmasin: FAIRTRADE Produkte spiegeln aktuellen Trend wieder

Kritische KonsumentInnen sind erwacht Wien (OTS) - "Ethische und moralische Überlegungen beim Einkauf von Lebensmitteln werden immer wichtiger und dieser Gedanke erreicht immer mehr die Aufmerksamkeit von KonsumentInnen", erklärt Dr. Sophie Karmasin (Geschäftsführerin der Karmasin Motivforschung) beim heutigen Mediengespräch in Wien. "Bewusstsein über die Herkunft und Art der Herstellung von Marken wird neben Qualität und Preisüberlegungen immer stärker in die Kaufentscheidung einbezogen", so Karmasin weiter.

Anfang November hat die Karmasin Motivforschung im Auftrag des Wiener Instituts eine Marktstudie zum Image und zur Akzeptanz von FAIRTRADE in der österreichischen Bevölkerung durchgeführt . Die Untersuchung hat ergeben, dass die Bekanntheit und der Kauf von FAIRTRADE Produkten in den letzten Jahren gestiegen ist, das Produktkonzept besser verstanden und angenommen wird.

Dies bestätigen auch die aktuellen Absatz und Umsatzzahlen. So haben österreichische KonsumentInnen im vergangenen Jahr (Okt 03 -bis Okt 04) an die 3 Mio. kg/l FAIRTRADE Produkte (+12%) mit nach Hause genommen- über 13 Mio. Euro Umsatz (+ 13%) wurden in diesem Zeitraum mit FAIRTRADE Produkten gemacht. Bereits über 3.500 österreichische Geschäfte führen Produkte mit dem FAIRTRADE Gütezeichen, von fair gehandeltem Kaffee, Tee, Fruchtsäften, Kakao bis hin zu Schokolade, Bio-Bananen, Bio-Rohrzucker, Honig, Reis und Fußbälle. Rund 25 namhafte Unternehmen sind inzwischen LizenznehmerInnen von FAIRTRADE.

Jeder Trend bringt auch Gefahren. "Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit sind unser kostbarstes Gut. Mit großer Entschiedenheit werden wir uns von all den Trittbrettfahrern und Marketingfeigenblättern abgrenzen, die jeder Trend mit sich bringt. Es reicht nicht aus zu behaupten, dass man angeblich auch soziale Projekte unterstützt und faire Preise zahlt. Was zählt ist eine internationale unabhängige Kontrolle, eine Kontrolle ohne wirtschaftliches Eigeninteresse - so wie dieses FAIRTRADE Gütesiegel -, wenn es um die Sicherheit geht, dass in meinem Kaffee keine Ausbeutung, keine Kinderarbeit, keine Naturzerstörung steckt", so Leon Lenhart (dzt. FAIRTRADE Geschäftführer).

"Zu meinen schönsten Erlebnissen in den vergangenen vier Jahren zählt der Besuch vor Ort bei den Menschen in den Entwicklungsländern - mitzuerleben was es bedeutet, erstmals im Leben Zugang zu Trinkwasserbrunnen zu haben, erstmals im Leben einem Arzt gegenüber zu sitzen und Hoffnung auf eine Zukunft zu haben. FAIRTRADE ist auf dem richtigen Weg und ich bin stolz darauf Wegbegleiter gewesen zu sein. Ich danke allen die mich bei dieser Herausforderung unterstützt haben", verabschiedet sich Lenhart als FAIRTRADE Geschäftsführer.

"FAIRTRADE ist eine Organisation mit stark ideellem Hintergrund, nämlich dass man ProduzentInnen aus Entwicklungsländern durch garantierte Mindestlöhne eine echte und faire Chance gibt, sich auf dem Weltmarkt zu etablieren. Die Kombination von ausgezeichneter Qualität und Entwicklungszusammenarbeit wird in Zukunft immer mehr Menschen begeistern", so DI Barbara Studeny, Geschäftsführerin von FAIRTRADE ab Jänner 2005. "Mein Ziel für FAIRTRADE ist es, die bisherige Marktentwicklung noch weiter voranzutreiben, damit Produkte mit dem FAIRTRADE Gütesiegel noch besser verfügbar sind - und letztlich mehr ProduzentInnen von FAIRTRADE profitieren können", freut sich Studeny auf ihr neue Tätigkeit.

FAIRTRADE ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit.
Weitere Informationen unter www.fairtrade.at - presse

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