Nachhaltige kulturpolitische Weichenstellungen auf FPÖ-Sonderparteitag

Vernetzungsoffensive, Nachwuchsförderung und Zukunftspaket für Stadttheater Klagenfurt stehen im Mittelpunkt

Klagenfurt (OTS) - Nachhaltige und zukunftsweisende
kulturpolitische Weichenstellungen stehen im Mittelpunkt des Kultur-Leitantrages am heutigen FPÖ-Sonderparteitages in Warmbad Villach, freut sich der freiheitliche Vorsitzende des Kulturausschusses im Kärntner Landtag, Landtagsabgeordneter Johann A. Gallo.
Unter dem Titel "Kultur ist Heimat", werde den Delegierten ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgelegt. Ziel sei es, den vom Kulturreferenten Landeshauptmann Jörg Haider erfolgreich eingeleiteten Weg großartiger kultureller Initiativen auszubauen und weiter zu entwickeln, um allen kreativen Kräften des Landes künstlerische Heimat und damit größtmögliche Entwicklungschancen einzuräumen, erläutert Gallo.
Mit dazu beitragen solle die Absicherung des arbeitsfreien Sonntags, weil dadurch das ehrenamtliche Wirken der vielen hervorragenden Kulturschaffenden besonders berücksichtigt werden könne.

Schwerpunktmäßig soll eine wirksame Vernetzungsoffensive sowohl zwischen Hoch- und Volkskultur, als auch zwischen Kultur und Wirtschaft, insbesondere dem Tourismus effizienzsteigernd wirken. Besondere Synergieeffekte durch Clusterbildung wären bei den vielen Museen oder im Bereich von Großveranstaltungen, wie beispielsweise dem "Kärntner Kultursommer" oder dem "Heimatherbst" anzusprechen.

Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses auf breitester Basis solle beispielhaft durch das Musikschulwesen, die Carinthische Musikakademie in Ossiach, einen Jugend-Alpe-Adria-Literaturwettbewerb oder das Singen an Schulen unterstützt werden.

Durch ein "Zukunftspaket", insbesondere eine moderne Rechtskonstruktion mit klaren Strukturen hinsichtlich Organisation, Entscheidung, Finanzierung und Verantwortung solle das Stadttheater Klagenfurt als kultureller Leitbetrieb des Landes in seinem Bestand über das nahende 100-Jahr Jubiläum hinaus abgesichert werden, fordert der Abgeordnete. Die bisherige "pragmatisierte Verlustabdeckung" ausschließlich über den Steuerzahler in Stadt und Land habe ausgedient und müsse endlich zukunftsweisenderen Strategien weichen. Kooperationen mit der Wirtschaft und Industrie, mit anderen Veranstaltern und dem Lukrieren zusätzlicher Finanzquellen (beispielsweise des Bundes oder von Sponsoren) müsse verstärkt Augenmerk gewidmet werden.

"Kärntner Künstlerinnen und Künstler haben bisher weltweit Kulturgeschichte geschrieben. Durch die gezielte Fortsetzung und Weiterentwicklung der bisherigen positiven Kulturarbeit werde die Kärntner Identität auch künftig gefestigt und gestärkt", schloss Gallo.

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