ÖAMTC: Einparken in Wien kann teuer kommen

Wer die Straßenbahn behindert, muss mit Kosten von mehr als 200 Euro rechnen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Mehr als 200 Euro (Anonymverfügung und Kosten für den Feuerwehr-Einsatz) kann es laut ÖAMTC-Informationszentrale kosten, wenn ein nicht ordentlich am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug die Straßenbahn behindert.

Jeder kennt das Bild: Bereits mehrere Straßenbahnen stehen aufgereiht, weil ein Auto zu weit vom Fahrbahnrand parkt und die "Bims" nicht vorbeifahren können. Die Feuerwehr muss ausrücken und sechs Mann "wippen" das Fahrzeug näher zum Straßenrand. In diesem Fall muss der Lenker mit einer Anonymverfügung von mindestens 70 Euro rechnen. Zusätzlich verrechnet die Feuerwehr pro Minute ab Alarmierung bis zum Einrücken 5,60 Euro. Bei einer Minimal-Einsatzdauer von 25 Minuten beträgt dies stolze 140 Euro -insgesamt
210 Euro. ÖAMTC-Tipp: Neben den Straßenbahnschienen befinden sich deutlich sichtbare Felder: Beim Aussteigen darauf achten, dass diese mit keinem Fahrzeugteil überragt werden!

Einkaufsverkehr am Samstag wird stärker

Am kommenden zweiten Einkaufssamstag erwartet der ÖAMTC verstärkten Zustrom zu den Einkaufszentren, -straßen und Adventmärkten. Die Mariahilfer Straße ist von 09.00 bis 18.30 Uhr zwischen Gürtel und Getreidemarkt gesperrt. Querungen sind möglich. Staus auf den Zufahrten sind unausweichlich.

Weitere Stauzonen sind auf den Zufahrten zu den Einkaufszentren wie SCS in Vösendorf, Gewerbepark Stadlau sowie Donauzentrum in Kagran und SCN in Floridsdorf einzuplanen. Parkplätze werde früh ausgelastet sein - wenn möglich - öffentlich fahren.

Wer nicht auf sein Fahrzeug verzichten kann, soll im Weihnachtsstress einen kühlen Kopf bewahren. "Lieber eine Runde mehr bei der Parkplatzsuche und dann einen regulären Abstellplatz finden als einen Strafzettel riskieren oder gar sein Auto vom Abschleppplatz holen müssen", empfehlen die ÖAMTC-Verkehrsexperten.

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ÖAMTC-Informationszentrale/La

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