Barbara Stöckl lädt zur "Licht ins Dunkel"-Auftaktsendung

Gemeinsam für den guten Zweck: Benefizabend am 1. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) - Wenn Prominente an Spendentelefonen sitzen, Stars im Dienst der guten Sache singen und Reportagen Erfolgsgeschichten von Menschen mit Behinderungen erzählen, die positiv und voller Tatkraft ihr Leben meistern, dann kann es sich nur um "Licht ins Dunkel" handeln! Zum 26. Mal findet heuer die große Auftaktsendung zur Aktion "Licht ins Dunkel" im ORF-Fernsehen statt. Unter dem Titel "Ist da jemand? - Ein Benefizabend für 'Licht ins Dunkel'" lädt Barbara Stöckl die Zuschauer ein, zu Gunsten behinderter und Not leidender Menschen in Österreich zu spenden. ORF 2 überträgt die Show mit vielen Stars und Prominenten am Mittwoch, dem 1. Dezember 2004, um 20.15 Uhr live. Auch der Schirmherr der Aktion, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, und seine Gattin Margit werden in der Sendung zu Gast sein.

Benefizabend mit neuem Konzept

Der Fernsehauftakt zur "Licht ins Dunkel"-Weihnachtsaktion hat heuer ein neues Konzept bekommen: Weniger Glanz und Glamour, dafür mehr Einblick in die Projekte und Schicksale rund um "Licht ins Dunkel" -also insgesamt ein journalistischerer und emotionalerer Zugang. Die Menschen, um die es geht, und die Motive der Unterstützer stehen im Mittelpunkt der Reportagen, Beiträge und Gespräche. Das Miteinander behinderter und nicht behinderter Menschen und die Frage "Was können wir im Umgang mit behinderten Menschen voneinander lernen?" dominieren die diesjährige Auftaktshow. Barbara Stöckl wird auch Großspender, die sich in den Dienst der guten Sache stellen, live im Studio begrüßen. Sie sind aber nicht nur Überbringer von Schecks, sondern haben sich von den Projekten, die sie unterstützen, auch selbst überzeugt. Denn die Firmenchefs wurden eingeladen, einen Tag mit den betroffenen Menschen in den jeweiligen Einrichtungen zu verbringen, dort mitzuhelfen und ihren Alltag mitzuerleben. Sie erzählen im Studio von ihren Eindrücken und Erfahrungen und berichten, was sie dort gelernt haben.

Darüber hinaus wird gezeigt, wie lebenswichtig etwa eine Unterstützung aus dem "Licht ins Dunkel"-Soforthilfefonds für Familien in Notsituationen sein kann: Die 29-jährige Sandra Zoitl ist allein erziehende Mutter zweier Zwillingspärchen. Ihr Mann ist vor drei Monaten bei einem Motorradunfall tödlich verunglückt. Dieses Schicksal hat die junge Mutter - neben der enormen psychischen Belastung - auch in eine akute finanzielle Notlage gebracht. "Licht ins Dunkel" half der Familie mit einem spontanen Zuschuss über die erste schwierige Zeit hinweg.

Positive Erfolgsgeschichten von Menschen mit Behinderungen zeigen, dass sie ganz besondere Fähigkeiten besitzen, die es zu fördern gilt. So zum Beispiel die 14-jährige Bibi Loibner aus Stainz. Das Mädchen mit Down Syndrom wirkt gemeinsam mit rund 70 anderen Jugendlichen mit Behinderungen beim "No Problem-Orchester" mit, das weit über Österreichs Grenzen hinaus wegen seiner mitreißenden Musik als Resultat einer aktiven Musiktherapie einen ausgezeichneten Ruf besitzt und bereits im Weißen Haus und bei der Hochzeit von Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones aufgetreten ist. Seit Bibi in der Band Percussion spielt, fühlt sie sich geborgen, integriert und geht voll in ihrer Tätigkeit auf. "Das Orchester hat sie selbstbewusst gemacht", sagt Mutter Andrea Loibner.

Prominente geben Einblicke in ihr "persönliches Weihnachten"

Rund um die Reportagen, Beiträge und Gespräche erwartet die Zuschauer ein buntes, stimmungsvolles Programm. Die Publikumslieblinge Armin Assinger, Sepp Forcher, Peter Resetarits, Helmut Pechlaner, Hannelore Veit, Ingrid Thurnher und Barbara Karlich gewähren Einblick in ihre persönlichen Weihnachtserinnerungen, erzählen, wie sie Weihnachten im Kreis ihrer Liebsten feiern und was Ihnen die schönste Zeit im Jahr bedeutet. Für das künstlerische Programm des Benefizabends sorgen die großen Stars der heimischen Musikszene wie etwa Udo Jürgens ("Es werde Licht"), Christina Stürmer ("Weißt du, wohin wir gehen?"), Papermoon ("The Day before Christmas"), Bluatschink ("Lisa") und Rainhard Fendrich mit seinem brandneuen Song "Schlaf mit dein' Herzschlag ein". Ein besonderes Highlight: Die Moderatoren der ORF-Sendung "Willkommen Österreich" stellen in einem Medley aus Weihnachtsliedern ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis.

An den Spendentelefonen nehmen auch heuer wieder zahlreiche Prominente Platz - neben dem Schirmherrn der Aktion, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, und seiner Gattin Margit unter anderem Gertrude Aubauer, Wolfgang Böck, Prof. Rudolf Buczolich, Christian Clerici, Elisabeth Engstler, Christoph Feurstein, Erwin Fischer, Albert Fortell, Nora Frey, Eva Fuchs, Waltraut Haas, Alexandra Hilverth, Frank Hoffmann, Karl Hohenlohe, Andreas Jäger, Rudolf und Inge Klingohr, Toni Knittel, Michael Kuhn, Marika Lichter, Marianne Mendt, Sabine Petzl, Heilwig Pfanzelter, Jenny Pippal-Kralik, Wolfram Pirchner, Karl Ploberger, Herbert Prohaska, Martina Rupp, Birgit Sarata, Jeanine Schiller, Kristina Sprenger, Dorian Steidl, Claudia Stöckl, Christl Stürmer, Elke Winkens, Armin Wolf, Alfred Worm und viele andere mehr. Unterstützt werden sie wie jedes Jahr von Soldaten des österreichischen Bundesheeres und freiwilligen Helfern. Telekom Austria baut auch heuer ein hochmodernes Call-Center mit insgesamt 170 Spendenannahmeplätzen in einer Halle vor den ORF-Fernsehstudios auf und nimmt es technisch in Betrieb.

Friedenslicht aus Bethlehem entzündet Kerze im Studio

Einen glanzvollen Höhepunkt bildet die Übergabe des Friedenslichtes, das als eine Initiative des ORF Oberösterreich heuer bereits zum 19. Mal von einem oberösterreichischen Kind aus der Geburtsgrotte in Bethlehem geholt und nach Österreich gebracht wird. Die 13-jährige Elke Wiesmair aus Schleißheim bei Wels ist das Friedenslichtkind 2004. Die Schülerin des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums der Franziskanerinnen in Wels ist nach zwei Schicksalsschlägen Vollwaise. Der Vater verunglückte vor zehn Jahren bei einem Arbeitsunfall tödlich, die Mutter starb vor einem Jahr nach schwerer Krankheit. Elke wohnt heute mit ihrer 18-jährigen Schwester Silvia und der Großmutter auf dem elterlichen Bauernhof in Schleißheim. "Elke ist eine ausgezeichnete Schülerin, sie hatte zuletzt lauter Einser, und das, obwohl sie eine schwere Zeit hinter sich hat", erzählt der Schuldirektor, der sich gemeinsam mit den Lehrkörper spontan dafür entschieden hat, die Schülerin mit dieser Aufgabe zu betrauen. Elke übergibt das Friedenslicht live in der Sendung an Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und entzündet daran gemeinsam mit dem Schirmherrn der Aktion "Licht ins Dunkel" eine Kerze im Studio. Das Licht, das als ein Symbol und Aufruf für den Frieden in der ganzen Welt gilt, wird dann am Heiligen Abend in ganz Österreich und in mehr als 20 europäischen Ländern vom Roten Kreuz, den Feuerwehren, den Pfadfindern und vielen anderen Organisationen verteilt bzw. kann von Bahnhöfen, Pfarren sowie aus dem ORF-Zentrum und allen ORF-Landesstudios abgeholt werden.

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