Postämter-Schließungen - Haider hält Versprechen

Strutz: Schuld am Desaster ist die damalige Rot-Schwarze Koalition

Klagenfurt (OTS) - " Wenn der Landeshauptmann Jörg Haider etwas verspricht, so haltet er dies auch", reagierte heute der Freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz auf die Anschuldigungen von SP-Chef Peter Ambrozy, dass der Landeshauptmann in der letzten Regierungssitzung zugesagt hat, über die weiteren Entwicklungen der Postämter-Schließungen zu informieren.
"Das Zusammentreffen wird auf Wunsch der SPÖ mit allen Regierungsmitgliedern, des Städtebundes, des Gemeindebundes und einigen Bürgermeistern am 7. Dezember im Anschluss an die Regierungssitzung stattfinden. Dieser Termin ist auch im Einvernehmen mit der SPÖ festgelegt worden", versicherte der Landesparteiobmann.

Dass es zu diesem Desaster der Postämter gekommen ist, sei alleine der damaligen Rot-schwarzen Bundesregierung zuzuschreiben. Der damalige Finanzminister Viktor Klima hatte 1996 die Post mit 100 Milliarden Schilling veräußert. Diese Einnahmen wurden dann nicht ins eigene Unternehmen investiert, sondern sind ins Budget geflossen, um eine verschönerte Finanzpolitik vorweisen zu können, was dann in Folge zu einer Überschuldung der Post geführt hat. "Die Auswirkungen davon, bekommen wir heute präsentiert und die BundesSPÖ versucht nun, sich dieser Verantwortung zu entziehen", erklärte Strutz .

"Die Schuldzuweisung von Peter Amrozy sei daher absolut ungerechtfertigt", schloss Strutz.

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