Wiener Grüne zu PISA: Forderung der Offenlegung der Wiener Ergebnisse

Schulsprecherin Jerusalem: Gehrer handelt nach dem Motto "Frechheit siegt"

Wien (Grüne) - Die Schulsprecherin der Wiener Grünen, Landtagsabgeordnete Susanne Jerusalem, verlangt die Offenlegung der Länderergebnisse der PISA-Studie. Die Landesschulräte müssen auch im eigenen Bereich reagieren, niemand dürfe sich hinter den Zahlen verstecken, so Jerusalem. Es sei restlos unverständlich, dass die PräsidentInnen der Landesschulräte die Kürzungen im Pflichtschulbereich einfach geschluckt hätten und in einem Anfall von Demut und Resignation angesichts der 12 Millionen Extraration von einer Trendumkehr gesprochen haben. Die Rechnung der letzten vier Jahre sei für Wien eine Katastrophe, so Jerusalem: "Einen Aderlass von 1250 LehrInnen-Posten kann man nicht einfach wegstecken".

Jerusalem erwartet von der Präsidentin des Wiener Stadtschulrates eine Offenlegung der Pläne für einen Wiener Bildungsschub, so es welche gebe. Susanne Brandsteidl sei als Geschäftsführende Präsidentin des Stadtschulrates für die Lage in Wien zuständig. Die Tatsache, dass Landeshauptmann Häupl die Kürzungen im Finanzausgleich akzeptiert habe, dürfe nicht dazu führen, dass sie sich genötigt fühle zu allem "Ja und Amen" zu sagen.

Zum Auftritt von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer in der gestrigen Pressestunde hält Jerusalem fest: "Gehrer hat ihren ganzen Einsatz auf ‚Frechheit siegt' gesetzt. Eine derartige Verdrehung der Dinge sollte sich die kritische Öffentlichkeit nicht gefallen lassen".

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