Scheucher: Ernsthafte Frauenpolitik statt Schuldzuweisungen

Wirkliche Maßnahmen statt Frustration und Jammerei

Wien, 28. November 2004 (ÖVP-PK) "Der Unterschied zwischen der Frauenpolitik der ÖVP und jener der SPÖ ist der, dass wir wirkliche Maßnahmen im Interesse der Frauen umsetzen, während die SPÖ sich auf Jammerei und plakative Stimmungsmache gegen die
Regierungsarbeit beschränkt", sagte heute, Sonntag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler.****

So seien unter Frauenministerin Maria Rauch-Kallat nachhaltige Schwerpunkte für Frauen gesetzt worden, sagte Scheucher und verwies darauf, dass die Erwerbsquote bei den Frauen kontinuierlich am Steigen sei. "Einer Quote von 59,6 Prozent im Jahr 2000 steht eine derzeitige Quote in der Höhe von 62,8 Prozent gegenüber", so die ÖVP-Frauensprecherin. "Das steht wohl eindeutig im Widerspruch zur Behauptung der SPÖ-Bundesfrauensekretärin Stadlbauer, wonach dieser Bundesregierung Frauenpolitik lästig ist."
Scheucher verwies auch auf die Pensionssicherungsreform 2003
und die Pensionsharmonisierung 2004, die eine Trendumkehr in Richtung eigenständiger Alterssicherung der Frauen und eine Abkehr vom traditionellen Versorgermodell bewirkt haben. "Frauen tragen heute die Verantwortung für die eigene Versorgung." Die ÖVP-Frauensprecherin erwähnte in diesem Zusammenhang auch die bessere Bewertung der Kindererziehungszeiten.
Allein heuer habe es viele Maßnahmen gegeben, etwa die Novellierung der Gleichbehandlungsgesetze, die Verbesserung des Gewaltschutzgesetzes und die Reform des Sexualstrafrechts. Neben sozialen Meilensteinen wie dem "Kindergeld für alle", das seitens der SPÖ-Frauen fälschlich als Berufshindernis angesehen werde, seien auch Anstrengungen im Bereich der Frauenbeschäftigung zu erwähnen. So sei es durch spezielle Angebote des AMS gelungen, im Jahr 2003 für insgesamt 17.800 beim AMS vorgemerkte Wiedereinsteigerinnen eine Beschäftigung finden.
"Das Ziel der ÖVP-Frauenpolitik ist es, Frauen die Chance zu geben, dass sie eigenverantwortlich und selbstbewusst
Entscheidungen für ihre Lebensplanung treffen. Damit stehen wir im Widerspruch zur SPÖ-Frauenpolitik, die durch Frustration und Jammerei geprägt ist."

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