• 26.11.2004, 11:55:02
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Amon: Unseriöse Vorgangsweise der Opposition bei kolportierten PISA-Ergebnissen

Kaffeesudleserei vor Bekanntgabe der Ergebnisse entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage

Wien, 26. November 2004 (ÖVP-PK) Es gehe nicht darum, die
Ergebnisse der PISA-Studie "gelassen" zu sehen, wie SPÖ-
Bundesgeschäftsführerin Doris Bures dies Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer heute, Freitag, unterstelle, sondern es gehe
darum, die Ergebnisse der PISA-Studie überhaupt einmal gesehen zu
haben, bevor man bereits Rückschlüsse ziehe und mit
Schuldzuweisungen nur so um sich werfe, sagte ÖVP-Bildungssprecher
Abg.z.NR Werner Amon zu den jüngsten Aussagen von SPÖ und Grünen zu
kolportierten Ergebnissen der PISA-Studie, zu denen der Leiter des
PISA-Zentrums Österreichs, Prof. DDr. Günther Haider, bereits
gestern festgestellt habe, dass "diese Vorabmeldungen zum Teil
falsche, zum Teil unvollständige oder missverständliche
Informationen" enthielten. "Diese Vorgangsweise der SPÖ und der
Grünen ist äußerst unseriös und fügt Österreich international
schweren Schaden zu", so Amon. ****

Jetzt schon Schlüsse aus vorzeitig kolportierten Ergebnissen zu
ziehen, entbehre jeder seriösen wissenschaftlichen Grundlage und
sei gerade in der Bildungspolitik vollkommen unangebracht. Das
einzige, was man jetzt bereits diskutieren könne, sei die Methodik
der durchgeführten Studie, die seit Beginn der Durchführung bekannt
sei. "Es wäre wünschenswert, wenn auch Grüne und SPÖ sich vorerst
darauf beschränken, sich die Methodik genauer anzusehen, anstatt
Kaffeesudleserei zu betreiben", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Vor allem die Schuldzuweisungen an einzelne Lehrergruppen seien
"vollkommen unangebracht" und hätten mit einer seriösen
Auseinandersetzung mit internationalen Vergleichsstudien nichts zu
tun. "Die Ergebnisse der PISA-Studie werden am 7. Dezember
veröffentlicht, im Anschluss werden die Analysen über Österreichs
Abschneiden angestellt. Wir werden die Ergebnisse, wie sie auch
sein mögen, sehr ernst nehmen und die nötigen Schlüsse daraus
ziehen", schloss Amon.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS0136    2004-11-26/11:55

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