Knafl: Warum verbirgt der ÖGB die Zahl seiner in Pension befindlichen Mitglieder?

Wien (OTS) - "Nach unseren Informationen hat der ÖGB rund 260.000 Pensionisten als Mitglieder, die entsprechende Mitgliedsbeiträge bezahlen. Warum verbirgt aber der ÖGB die Zahl seiner in Pension befindlichen Mitglieder?", fragt sich Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes.

"Welche Gegenleistung erbringt der ÖGB seinen in Pension befindlichen Mitgliedern?", fragt Knafl weiter. Diese Frage ist um so berechtigter, als im Rahmen der Pensionssicherungsreform 2003 und der Pensionsharmonisierung Vertreter der Sozialpartner (ÖGB und Arbeiterkammer) einen entsprechenden Beitrag der Pensionisten verlangt haben, der sich unter anderem auch auf die Höhe der Pensionsanpassungen 2004 und 2005 (nur bis zur Höhe der Medianpension gibt es eine volle Anpassung, darüber einen Fixbetrag von ca. 10 Euro) sowie der Pensionsanpassungen 2006 bis 2008 (bis ca. 1750 Euro gibt es eine volle Inflationsabgeltung, darüber wieder nur einen Fixbetrag) auswirkt.

Knafl: "Ich habe mich immer zur Solidarität zwischen den Generationen und damit zu den Solidarbeiträgen, die seit 2000 zur Sicherung der sozialen Systeme für Jung und Alt, vor allem von Beziehern höherer Pensionen, in beträchtlicher Höhe geleistet werden, bekannt, während andere fortlaufend von "Pensionsraub" sprechen. Was täte der ÖGB ohne seine Pensionisten, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen einen beträchtlichen Teil zu seinen Einnahmen beitragen?".

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