Kräuter: Gorbach als Möchtegern-Staatsmann enttarnt

Vranitzky hat 1993 Abkommen in China ausverhandelt - Gorbach hat sich Bubentraum "Schwebebahnfahren" erfüllt

Wien (SK) Mit "Belustigung" kommentiert
SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter die "Fluchtversuche des ertappten Möchtegern-Staatsmannes" Hubert Gorbach. Der Minister hatte in einer Replik auf seine, Kräuters, Kritik an unnötigen, teuren und teilweise peinlichen Auslandsreisen gemeint, nicht der seinerzeitige Bundeskanzler Vranitzky, sondern Verkehrsminister Klima hätte Vereinbarungen mit China abgeschlossen, "mit Vranitzky habe die Vranitzky-Vereinbarung überhaupt nichts zu tun." ****

Kräuter: "Also, Herr Vizekanzler nochmals von vorne. Bundeskanzler Vranitzky hatte im Rahmen einer Chinareise 1993 politische Rahmenbedingungen ausverhandelt, der zuständige Fachminister Klima hat in der Folge die Vereinbarungen formal unterzeichnet. Der entscheidende Unterscheid zu ihrer tollpatschigen Vertragsverschlechterung ist, dass seinerzeit die Kosten nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit und des Nutzens aufgeteilt wurden. Nunmehr gibt es keine finanziellen Vereinbarungen."

Somit bleibe vom China-Besuch Gorbachs eine Vertragsverschlechterung in Erinnerung, dafür habe sich Gorbach auf Steuerzahlerkosten seinen Bubentraum "Schwebebahnfahren" erfüllt. Kräuter abschließend: "Ich bitte Sie inständig Herr Minister, belästigen Sie seriöse heimische Verkehrspolitiker nicht weiter mit dem Transrapid-Hirngespinst Wien-Innsbruck!" (Schluss) se

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