VP-Lakatha: Frau Stadträtin Brauner: nicht warten - starten!

Wien (VP-Klub): "Auch wenn das Geriatriezentrum Lainz bis zum Jahr 2010 auf 1.000 Betten reduziert werden sollte, wird sich weder für die Bewohner, noch für das Betreuungspersonal Wesentliches ändern. Lainz bleibt ein Großheim mit tristen Wohnbedingungen einerseits und mit miserablen Arbeitsbedingungen für die Bediensteten andererseits", kritisiert die Landtagsabgeordnete der ÖVP Wien, Ingrid Lakatha, heute in der Debatte zum Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz im Landtag.

"Schon vor Jahren hat die damalige SP-Gesundheitsstadträtin Pittermann verkündet, dass die Vorbereitungen für ein Wiener Wohn-und Pflegeheimgesetz im März 2002 abgeschlossen sein werden. Seit Herbst 2003 gab es endlich interfraktionelle Gespräche zu diesem Gesetz und Bürgermeister Häupl kündigte im Frühjahr 2004 auf Druck des Lainz Skandals an, den Gesetzesentwurf rasch zu verabschieden. Dazwischen wurde immer wieder viel Zeit vergeudet. Es herrschte immer wieder ´Funkstille´ und Tatenlosigkeit", resümierte Lakatha.

"Im Budget für das Jahr 2005 schlägt sich aber der Handlungsbedarf, den Bürgermeister noch Anfang März 2004 gesehen hat, in keiner Weise nieder", kritisierte Lakatha. "Das beste und wichtigste, Frau Stadträtin Brauner, das Sie in der ganzen Causa ´Pflege und Betreuung älterer Menschen in Wien´ jetzt tun sollten: Beginnen Sie sofort mit der Umsetzung ihrer Versprechen!"

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