Versandhandel: "Post unerlässlicher Vertragspartner unserer Branche"

Michel: Ist aber durch Monopol verpflichtet, ihrem Auftrag gerecht zu werden - 6 bis 10 Prozent Minus beim Versandhandels-Umsatz nach ersatzlosem Wegfall von Postämtern

Wien (PWK868) - Jürgen Michel, Obmann des Bundesgremiums des Versandhandels und der Warenhäuser der Wirtschaftskammer Österreich, ist besorgt um das Angebot von Postdienstleistungen: "Der Versandhandel ist eine wichtige Einkaufsmöglichkeit der Bevölkerung auch in ländlichen Gebieten. Die Post ist unerlässlicher Vertragspartner des Versandhandels." Für Versandhandelskunden, sei es, so Michel, wichtig, in gut erreichbarer Nähe ein Postamt oder einen Postpartner für Retouren und die Einzahlung zur Verfügung zu haben.

Michel weiß zu berichten, dass die Umsätze der heimischen Versandhändler überall dort, wo in der Vergangenheit Postämter ersatzlos geschlossen wurden, zwischen 6 und 10 Prozent gesunken sind. Dies bedeutet auch entsprechende Umsatzverluste für die Post, gibt er zu bedenken: "Die ersatzlose Schließung von Postämtern senkt somit nicht nur die Lebensqualität und bringt Erschwernisse für die betroffene Bevölkerung mit sich, sie reduziert auch das Wirtschaftswachstum."

Postpartner hingegen können die Angebotsqualität durch ihre kundenfreundlichen Öffnungszeiten sogar verbessern. "Die Post muss die Bedingungen für ihre Partner allerdings so gestalten, dass sie überleben können!", fordert Michel. (JR)

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