LH Haider: Absturz in der PISA-Studie verantwortet Wien und Rot-Schwarz

Kärnten über dem Bundesschnitt - SPÖ blockiert Reformen

Klagenfurt (OTS) - Für den Absturz Österreichs in der PISA-Studie machte heute, Donnerstag, Kärntens Landeshauptmann und Schulreferent Jörg Haider vorrangig die ehemalige rot-schwarze Koalition verantwortlich, da sie in ihrer Regierungsära sämtliche Schulgesetze zu Verfassungsgesetzen gemacht habe. Dies habe nämlich zur Folge, dass heute wichtige Reformen im Schulbereich nicht möglich seien, da für die Änderung von Verfassungsgesetzen eine Zweidrittelmehrheit und damit die Zustimmung der SPÖ benötigt werde, erklärte Haider.

Mit ihrem "destruktiven Blockiererkurs", den die SPÖ seit Monaten auch im Schulbereich vollziehe, verhindere sie die dringend nötige Modernisierung des österreichischen Schulsystems. Als Beispiel nannte Haider, dass die SPÖ seit zwei Jahren die Umbenennung des Unterrichtsgegenstandes "Leibeserziehung" in "Bewegung und Sport" verhindere. "Wenn die SPÖ schon bei solchen Kinkerlitzchen nicht bereit ist Änderungen mitzutragen, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie schwer es ist, große und nachhaltige Strukturveränderungen im Bildungsbereich umzusetzen", betonte Haider.

Den Absturz Österreichs in der PISA-Studie hat für den Landeshauptmann aber auch das Bundesland Wien zu verantworten. So werde durch den hohen Ausländeranteil an den Wiener Schulen das Leseniveau massiv nach unten gedrückt, pädagogische Probleme gebe es schon im Kindergarten. Ein Großteil der ausländischen Familien sei nicht richtig in die Gesellschaft integriert und daher auch der deutschen Sprache nicht mächtig. Schwierigkeiten in der Schule seien für deren Kinder daher vorprogrammiert.

"Die Erfahrung in Kärnten zeigt uns jedenfalls, dass unsere Schülerinnen und Schüler ein hohes und sicher besseres Leistungsniveau aufweisen als es die bundesweite PISA-Studie widerspiegelt." Er habe die bereits bekannten Ergebnisse der PISA-Studie auch in einem Gespräch mit Kärntens Landesschulratspräsidentin Claudia Egger diskutiert. Egger habe in diesem Gespräch erklärt, dass sie eine weitere Ursache für das schlechte Abschneiden darin sehe, dass von Bundesseite zu viele Budgetmittel in den aufgeblähten Verwaltungsapparat der Schulen fließe, im Gegenzug Stundenkürzungen vorgenommen würden, beziehungsweise zu wenig Geld in konkrete Schulprojekte oder die Lehrerfortbildung investiert werde.

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