"tipp - Die Kulturwoche" am 28. November: Neuerwerbungen des Essl-Museums

Wien (OTS) - "tipp - Die Kulturwoche" berichtet am Sonntag, dem
28. November 2004, um 10.30 Uhr in ORF 2 unter anderem von folgenden kulturellen Ereignissen:

Nach(t)sicht: Premiere von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" im Burgtheater

Auf die Frage, welches seiner Stücke ihm das liebste sei, antwortete der amerikanische Autor Tennessee Williams stets: "Die Katze auf dem heißen Blechdach". Das Drama, für das er 1955 den Pulitzerpreis erhalten hatte, kam seiner Vorstellung einer "modernen Tragödie" am nächsten. Richard Brooks' Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Paul Newman ist längst ein Klassiker der Kinogeschichte. Die dramatische Familiengeschichte um Ehrgeiz, Lüge und Verrat wird am Wiener Burgtheater von Andrea Breth inszeniert. Auf der Bühne stehen unter anderen Johanna Wokalek und Gert Voss.

Maß aller Dinge: Große Ernst-Lubitsch-Retrospektive im Filmmuseum

Billy Wilder zählte zu seinen Bewunderern, Marlene Dietrich, Greta Garbo und James Stewart haben in seinen Filmen schauspielerische Höchstleistungen vollbracht: Der in Berlin geborene Regisseur Ernst Lubitsch war ohne Zweifel einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Regisseure Hollywoods. Dank seiner meisterhaften Komödien aus den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren gilt er als einer der "Erfinder" des populären Kinos. Erstmals in Österreich zeigt das Filmmuseum eine Retrospektive sämtlicher erhaltener Werke von Ernst Lubitsch - darunter auch die Satire "Sein oder Nichtsein" und der Klassiker "Ninotschka".

Alles erlaubt: Ausstellung "Anselm Kiefer und Zeitgenossen" in der Sammlung Essl

Alljährlich präsentiert Karlheinz Essl in seinem Museum in Klosterneuburg eine Auswahl der Neuerwerbungen seiner hochkarätigen Sammlung zeitgenössischer Kunst. Heuer zum fünfjährigen Bestandsjubiläum des Museums steht Anselm Kiefers monumentales Werk "Horlogium", bestehend aus einer großformatigen Leinwand und zwölf Bleibüchern, im Mittelpunkt der Ausstellung. Werke von Georg Baselitz, Per Kirkeby, Sigmar Polke und Antoni Tàpies - allesamt Zeitgenossen von Kiefer - ergänzen die Schau und bieten einen interessanten Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0009