OeNB - OeNB erörtert Strategien zur Frauenförderung

Gouverneur Liebscher: OeNB bekennt sich zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Anlässlich einer OeNB-Diskussionsveranstaltung zum Thema "Chancengleichheit für Frauen und Männer: Erfolg durch Vielfalt" bekannte sich heute Gouverneur Dr. Klaus Liebscher zur Forcierung der Frauenförderung in der OeNB. "Die Oesterreichische Nationalbank bekennt sich in ihrem Leitbild zur Gleichberechtigung der Frauen und wir sind bestrebt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Entwicklung der Mitarbeiterinnen ebenso fördert wie die ihrer männlichen Kollegen", betonte Gouverneur Dr. Liebscher.

In der Vergangenheit seien wichtige Maßnahmen gesetzt worden, um insbesondere für Mitarbeiterinnen in der OeNB die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. "Aufbauend auf diesen Errungenschaften müssten nun Strategien entwickelt werden, um die Situation von Frauen im Management zu verbessern", erläuterte Gouverneur Liebscher. Derzeit beschäftigt die OeNB 40% Frauen, der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt allerdings bei lediglich 15% Frauen.

Mit Frau Dr. Elisabeth Gürtler-Mauthner ist wieder eine Frau in den Generalrat der OeNB bestellt worden. Laut einer EU-Studie liegt die OeNB mit dem Anteil von Frauen in Führungspositionen im guten europäischen Mittelfeld. "Der Erfolg jeder Strategie für das Personalmanagement und das Management von Diversität im Unternehmen hängt entscheidend von einer konsequenten Umsetzung ab. Daher sollen in den kommenden Monaten konkrete Maßnahmen zur Frauenförderung entwickelt werden", so Liebscher weiter.

Denn in Zeiten steigenden Wettbewerbs und knapper Humanressourcen rücke verstärkt Diversität, also Gleichwertigkeit trotz Verschiedenartigkeit, in das Zentrum des Personalmanagements von Unternehmen. "Frauen sollen nicht die besseren Männer sein, sondern ihre spezifischen Kompetenzen, wie hohe Kommunikationsfähigkeit und Teamorientierung, in gleichem Maße in das Unternehmen einbringen können. Ich bin überzeugt davon, dass Chancengleichheit bei der Rekrutierung von Führungskräften nicht nur die Zufriedenheit im Unternehmen erhöht, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zum betriebswirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmen leistet", so Gouverneur Liebscher abschließend.

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