Wirtschaftsbund: ÖGB erkennt die Probleme nicht

Kopf: "Milchmädchen"-Forderung nach 35 Stunden Woche "fahrlässig"

Wien (OTS) - =

Die vom ÖGB erhobene Forderung nach der Einführung
einer 35 Stunden Woche ist sowohl wirtschafts- als auch beschäftigungspolitisch fahrlässig, erklärt heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Jetzt den alten Ladenhüter Arbeitszeitverkürzung auszupacken, sei der falsche Weg. "Nur Milchmädchen glauben, dass man vorhandene Arbeit beliebig auf die Menschen verteilen kann. Den Wirtschaftsstandort sichert man, indem man für größtmögliche Produktivität der Betriebe sorgt. Daher geht es darum, die Arbeitszeiten flexibler gestalten, damit die Unternehmen konkurrenzfähig bleiben", so Kopf. ****

Eine Arbeitszeitverkürzung würde einer weiteren Verteuerung des Faktors Arbeit gleichkommen. Im Wettbewerb der Standorte sei aber eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten und nicht eine Erhöhung das Gebot der Stunde, so Kopf.

Die Ablehnung einer Arbeitszeitflexibilisierung durch den ÖGB beantwortet Kopf so: "Man soll laufenden Sozialpartnergesprächen nichts vorwegnehmen. Aber wenn hier keine Einigung über eine Flexibilisierung kommt, wird es Aufgabe der Politik sein, diese auf parlamentarischen Wege herbeizuführen."

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