Rübig: Starke Familienbetriebe am globalen Markt

Dritte parlamentarische WTO-Konferenz im Europaparlament

Brüssel, 24. November 2004 (ÖVP-PK) "Die dritte Parlamentarische Konferenz zur WTO findet gerade zu einem Zeitpunkt großer Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen WTO-Mitgliedsländern statt. Nur ein konzentrierter politischer Wille kann die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ausgang bringen. Wir werden in den kommenden Tagen auf die vorhandenen Problematiken eingehen und die aktuellen WTO-Verhandlungspunkte aus parlamentarischer Sicht diskutieren", sagte der Industriesprecher der EVP-ED-Fraktion und Präsident von SME-Global, Dr. Paul Rübig, zu Beginn der 3. Parlamentarischen WTO-Konferenz vom 24. bis zum
26. November 2004 im Europäischen Parlament in Brüssel. ****

Zu einem Arbeitsfrühstück von SME-Global, der internationalen Vereinigung von Klein- und Mittelbetrieben, zur Vorbereitung der parlamentarischen WTO-Konferenz lud Präsident Rübig zahlreiche Diskutanten: Neben Jean-Luc Abrivard, dem Leiter der Generaldirektion "Unternehmen" in der EU-Kommission, nahmen Haleh Bridi, die EU-Sonderbeauftragte der Weltbank, Francis Carpenter, Vorstand des Europäischen Investmentfonds, Xavier Durieu, Generalsekretär von EuroCommerce, Dirk Vantyghem, Direktor für Internationale Beziehungen der Eurochambres, sowie Mark von der Horst von der Amerikanischen Handelskammer teil. "Wir sind uns
einig darüber, dass die Förderung von Familienbetrieben in Europa, aber auch in den Entwicklungsländern weiter angekurbelt werden muss. Der Großteil der Arbeitgeber weltweit sind Klein- und Mittelbetriebe. Diese brauchen unsere Unterstützung. Denn nur wenn es den kleinen Betrieben gut geht, geht es der Wirtschaft gut", betonte Rübig.

Die Schwerpunkte der dritten parlamentarischen WTO-Konferenz seien unter anderem auch die Landwirtschaft sowie Dienstleistungen aus Sicht der Entwicklungsländer. "Die Landwirtschaft ist unumstritten einer der wichtigsten Faktoren, um die wirtschaftliche Entwicklung in Dritte-Welt-Ländern zu fördern. Zum ersten Mal wurde beschlossen, dass jegliche Art landwirtschaftlicher Exportstützungen aufgehoben werden sollen. Damit werden handelsverzerrende Instrumente reduziert und die Wirtschaft nachhaltig gefördert", so Rübig. "Große Geberländer vergessen manchmal, dass langfristig nur ein 'Bottom-up'-System, das also von unten nach oben aufgebaut ist, funktionieren kann. Gleichzeitig
gilt meine volle Konzentration auch bereits den Vorbereitungen zur nächsten WTO-Runde 2005 in Hongkong, an der ich wieder teilnehmen werde. Bereits jetzt liegen zahlreiche neue Vorschläge vor, die ich im Namen der Klein- und Mittelbetriebe einbringen werde", so Rübig abschließend.

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