Hackl: Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt

Keine Toleranz gegenüber Gewalt

Wien, 24. November 2004 (ÖVP-PD) Anlässlich des Internationales Tages der Gewalt am 25. November sprechen sich die ÖVP-Frauen vehement gegen jede Art von Gewaltanwendung gegen Frauen, sei es körperliche, sexuelle, psychische oder verbale Gewalt, aus. "Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist kein Kavaliersdelikt, sondern stellt eine Menschenrechtsverletzung dar und ist ein Angriff auf das Selbstvertrauen und die Selbstbestimmung von Frauen", sagte heute, Mittwoch, die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen Bundesleitung, Dr. Dagmar Hackl. ****

In vielen Fällen seien Frauen heute noch Opfer von häuslicher Gewalt, die nicht öffentlich aufgezeigt wird. Leider sei die Angst vor weiteren Gewaltanwendungen immer noch größer als der Mut zum Schritt in die Öffentlichkeit durch eine Anzeige. Auch andere, weniger greifbare Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, wie psychische oder verbale, müssten aufgezeigt werden. Die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen appellierte in diesem Zusammenhang an alle Frauen, im eigenen Umfeld darauf zu achten, Frauen und Mädchen in solchen Fällen sofort massiv zu unterstützen. Nur so könne auch nicht sichtbarer Entwicklungen von Gewalt gegen Frauen Einhalt geboten werden.

In Österreich gebe es dank des Einsatzes von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat ein vorbildliches Gesetz zum Gewaltschutz, wo
vor allem die Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie hervorragende Arbeit leisten. "Frauenservicestellen und Interventionsstellen sind notwendig und müssen von allen Seiten getragen und unterstützt werden", so Hackl. Diese Not-Einrichtungen alleine seien aber nicht genug, sondern vielmehr müsse jede und jeder in der Gesellschaft jeder Art von Gewalt gegen Frauen entgegenwirken. "Wir ÖVP-Frauen stehen für eine Gesellschaft, die Gewalt nicht nur ahndet, wenn sie passiert ist, sondern Gewalt gemäß unserem Werteverständnis gar nicht erst aufkommen lässt", schloss Hackl.

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