Donnerstag 25.11.: SJÖ-Medienaktion zum Tag gegen Gewalt an Frauen

Regierung nicht nur untätig, sondern kontraproduktiv durch Kürzungen

Wien (SK) "Vergewaltigung und Mord sind nur die Spitze des Eisbergs":
Unter diesem Motto veranstaltet die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) am Donnerstag, den 25.11.2004, um 9 Uhr am Ballhausplatz eine Medienaktion anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Die Aktion ist auch Auftakt zur neuen frauenpolitischen Kampagne der SJÖ unter dem Motto "Selbstbestimmt statt fremdbeHERRscht". ****

Für Stefanie Vasold, Frauensprecherin der SJÖ; gilt es, Gewalt und Unterdrückung von Frauen in allem Lebensbereichen sichtbar zu machen. "Für Frauen existiert kein sicherer Raum, fast kein Platz, an dem sie nicht befürchten müssen, Opfer von Gewalt zu werden. Gerade die Familie, wo immer von Schutz und Geborgenheit die Rede ist, birgt eines der größten Gefahrenpotentiale. In jeder dritten Beziehung gibt es körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt", so Vasold am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

In diesem Zusammenhang erachtet Vasold die Tatsache, dass die schwarz-blaue Bundesregierung die finanziellen Mittel für Telefon-Helplines für Frauen in Not dieses Jahr um 11 Prozent gekürzt hat, als eine Provokation. Statt Taten gegen Gewalt zu setzen, wird damit einer der wichtigsten Institutionen der Geldhahn abgedreht.

Zeit: Donnerstag, 25. November 2004, 9.00 Uhr
Ort: Ballhausplatz, 1010 Wien

Die VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen. (Schluss) mp

Rückfragehinweis: SJÖ; Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.sjoe.at

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