Moser/Grüne: Bundesregierung muß mit Post-Geld Post-Versorgung sichern

Grasser hat seit 2000 fast 500 Mio Euro an Dividenden kassiert

Wien (OTS) - "Die Versuche der Bundesregierung, beim geplanten Kahlschlag der Postversorgung im ländlichen Raum die Hände in Unschuld zu waschen, sind zum Scheitern verurteilt. Schwarz-blau hat der Post über Dividenden in den letzten vier Jahren an die 500 Mio Euro entzogen. Das ist ein Vielfaches dessen, was die radikalste Post-Schrumpfpolitik auf dem Land jemals einsparen könnte. Budgetsanierung mit Post-Geld ist offenbar wichtiger als eine anständige Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum", so Gabriela Moser, Konsumenten- und Verkehrssprecherin der Grünen.

2004 erwarte der Finanzminister offenkundig eine noch höhere Dividende als 2003 und für 2005 seien im Bundesbudget nochmals gesteigerte Einnahmen kalkuliert. "Geht es ums Geld für Nulldefizit & Co, ist bei der Regierung von der noblen Zurückhaltung nichts zu sehen, die die Post-Politik ansonsten prägt. Die Grünen fordern ein sofortiges Umdenken bei Gorbach, Grasser und Co., denn die Leidtragenden dieser kurzsichtigen Politik der Regierung sind die Menschen in den Regionen", so Moser. Es sei unabdingbar, daß die Regierung sich stärker für die Postversorgung im ländlichen Raum engagiere. "Am fehlenden Geld kann es ja offensichtlich nicht scheitern", so Moser.

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