Bundesschulzentrum Mistelbach eröffnet

Pröll: Schulen sind Zukunftswerkstätten unseres Landes

St. Pölten (NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nahm heute die Eröffnung des neuen bzw. renovierten Bundesschulzentrums Mistelbach vor. "Ich freue mich sehr, heute hier sein zu können, weil derartige Bildungsbauten seitens des Landes auch entsprechend gewürdigt werden müssen. Die Schulen und Klassen sind immerhin die Zukunftswerkstätten unseres Landes", meinte Pröll. Die Schaffung einer guten Bildungsinfrastruktur sei gerade jetzt "in den dynamischen Zeiten des größeren Europa" sehr bedeutend. Gerade von Mistelbach gehe in letzter Zeit ein starker bildungspolitischer Impuls auch über die Grenzen der Stadt hinweg aus. Dies sei auch ein Zeichen dafür, wie intensiv in Niederösterreich an der Bildungspyramide gearbeitet werde. Die Vermittlung von Bildung und Wissen sei jenes Potenzial, das das Land brauche, um auch in Zukunft ganz vorne liegen zu können, sagte Pröll.

Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer hielt fest, dass Mistelbach eine aufstrebende, dynamische Stadt der Jugend sei und sich als Schulstandort durchgesetzt habe.

Das Bundesschulzentrum Mistelbach, in dem eine Bundeshandelsakademie, eine Bundeshandelsschule, ein Bundesoberstufenrealgymnasium, eine Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, eine Höhere Bundeslehranstalt sowie eine Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe untergebracht sind, besteht seit 1977. Es beherbergte im Laufe dieser Zeit rund 1.200 Schüler in 54 Klassen und wurde seit 1977 zwei Mal aufgestockt. Zunehmende Platznot führte im Jahr 2001 zu einem Neubau und zur Renovierung des Bundesschulzentrums. Die diesbezüglichen Bauarbeiten dauerten rund 32 Monate. Die Umsetzung des Projekts erfolgte in zwei Phasen. Der neue Baukörper weist eine Fläche von 5.600 Quadratmetern und somit Platz für weitere 700 Schüler auf. Die Kosten für die Umbau- und Renovierungsarbeiten beliefen sich auf etwa 13 Millionen Euro.

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