Wiedner Europa - Gespräche: Die neue Kommission

Wien (OTS) -

Gestern, Dienstag, fand im Festsaal der Bezirksvorstehung Wieden eine Veranstaltung zum Thema "Die neue Kommission - Chaos, Risken oder Chance?" mit den Referenten DI Karl Georg Doutlik, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich und dem Europa-Experten Dr. Friedhelm Frischenschlager statt. Bezirksvorsteherin Susanne Reichard und Dr. Erich Wendl von der Europäischen Akademie Wien wiesen in ihren Begrüßungsstatements darauf hin, dass die Wiedner Europa-Gespräche eine Veranstaltungsreihe der Bezirksvorstehung Wieden und der Europäischen Akademie Wien sind. Wendl moderierte diese Veranstaltung, mit der die Wiedner Europa - Gespräche starten. Die Wiedner Europa - Gespräche sind eine Initiative der Bezirksvorsteherin Susanne Reichard, die einige Male pro Jahr in der Bezirksvorstehung Wieden stattfinden werden.**** . "Die neue Kommission - Chaos, Risken oder Chance?"

Beide Referenten stimmten überein, dass die Kritik des Europäischen Parlaments am ersten Kommissionsvorschlag von Parlamentspräsident Jose Manuel Durao Barroso und der anschließend vom Europäischen Parlament mit breiter Mehrheit angenommene zweite Kommissionsvorschlag ein sehr wertvoller Prozess gewesen ist. Frischenschlager wies auf die diesmal vom Europäischen Parlament erstmals durchgeführten öffentlichen Hearings der designierten Kommissare hin und dass er die Stärkung des Europäischen Parlaments sowohl für die Wähler in den einzelnen EU - Mitgliedstaaten als auch für die einzelnen EU - Kommissare begrüße.

Chaos und Risken gebe es auf alle Fälle, allein durch den Entwicklungsprozess der EU. Aus den sechs Gründerstaaten ist eine Europäische Union mit 25 Mitgliedstaaten entstanden, deren Integration schwierig ist und die große wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich bringt.

Frischenschlager vertrat die Ansicht, dass diese Kommission einen guten Start absolviert habe, da sich 25 Mitgliedstaaten geeinigt haben. Sie wird große Aufgaben zu erfüllen haben. Zu den Hauptaufgaben zählen die EU - Verfassungsfrage, Erweiterungsfragen ( z. B. der Türkeibeitritt) und - wie Doutlik ergänzend anführte - die Erstarkung Europas (Wirtschaftsstrukturen, Forschung und Entwicklung etc.) sowie die Kommunikation mit dem/der BürgerIn.

Die angeregte Diskussion der BürgerInnen zeigte das große Interesse an solchen Veranstaltungen. (Schluss) be

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