VP-Salcher: SPÖ verweigert notwendige Reform bei Vereinigten Bühnen

Selbst ehemaliger Intendant kritisiert "schwache Qualität" und bezeichnet VBW als "Selbstbedienungsladen"

Wien (VP-Klub): "Die hohen Subventionen an die Vereinigten Bühnen Wien sind ja nichts Unbekanntes. Als ehemaliger Vorsitzender des Kulturausschusses habe ich schon in Koalitionszeiten ein Hearing einberufen, um die Finanzen zu diskutieren. Schon damals gab es heftige Proteste des Koalitionspartners SPÖ, die Subventionen wurden massiv verteidigt. Im Jahr 1997 hat der damalige Intendant Rudi Klausnitzer ein Konzept für Sparmaßnahmen vorgelegt, bei einer jährlichen Subvention von 290 Millionen Schilling 20 Millionen Schilling pro Jahr einzusparen und war auch bereit, über eine langfristige Privatisierung der Vereinigten Bühnen Wien zu verhandeln. Die SPÖ hat das alles verhindert", so der ÖVP Wien Kultursprecher, LAbg. Andreas Salcher in der aktuellen Stunde des heutigen Gemeinderates.

"Die Verantwortung für mangelnde strukturelle Reformen haben daher weder die ÖVP Wien noch Klausnitzer zu verantworten, sondern ausschließlich die SPÖ, die die Vereinigten Bühnen Wien als ihr Eigentum betrachten. Und die SPÖ Wien macht uns jetzt den Vorwurf, wir hätten keine Verbesserung versucht. Von 1990 bis 2004 sind insgesamt ca. 321,4 Millionen Euro, das sind 21,4 Millionen Euro pro Jahr oder rund 294 Millionen Schilling pro Jahr Steuergeld in dieses Unternehmen geflossen. Trotz dieser Millionensubventionen ist die SPÖ nicht bereit, umfassende Bilanzen vorzulegen, wie dies zum Beispiel börsennotierte Unternehmen tun müssen. Damit entziehen sich die Vereinigten Bühnen Wien vollkommen der politischen Kontrolle", so Salcher.

"So kann es mit den Vereinigten Bühnen Wien nicht weitergehen, die SPÖ Wien hätte schon längst Veränderungen herbeiführen müssen. Dieses steuergeldfressende Paradeunternehmen sozialdemokratischen Wirtschaftens muss umstrukturiert und schnell auf neue Beine gestellt werden", so der VP-Kultursprecher abschließend. (Schluss)

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