"Wien ist und bleibt die Welthauptstadt der Musik"

SPÖ-Polkorab weist Kritik der Grünen im Zusammenhang mit Ronacher-Umgestaltung zurück - Mittel gut investiert

Wien (SPW-K) - "Der von den Grünen im Zusammenhang mit der Neupositionierung der Vereinigten Bühnen Wien gegen die Stadtregierung erhobene Vorwurf einer Zukunftsverweigerung der Wiener Kulturpolitik ist unzutreffend. Die Grünen haben vielmehr mit ihrer Formulierung eindeutig das Thema verfehlt. Zukunftsverweigerung in der Kulturpolitik Wiens findet in keiner Weise statt. Wien ist und bliebt die Welthauptstadt der Kultur", stellte Mittwoch SPÖ-Gemeinderätin Rosemarie Polkorab in ihrem Debattenbeitrag in der Aktuellen Stunde des Gemeinderates fest.

Mit der Neupositionierung der Vereinigten Bühnen finde die größte Reform der Wiener Musiktheaterhäuser in den letzten Jahrzehnten statt. Die damit verbundene umfassende Umgestaltung und Renovierung des Ronacher sei ein Teil davon, erläuterte Polkorab weiter. Die dafür notwendigen Mittel seien gut investiert, weil das Haus derzeit für den ihm künftig zugedachten Zweck Musiktheaterbetrieb ungeeignet sei. "Es wäre jedenfalls sowohl den Künstlern als auch dem Publikum gegenüber unverantwortlich, das Haus ganz einfach so zu belassen wie es derzeit ist", hob Polkorab hervor.

Hinsichtlich der Forderung nach Offenlegung der Bilanzen der Vereinigten Bühnen wies die Rednerin darauf hin, dass eine solche selbstverständlich allen jenen Einrichtungen gegenüber erfolge, wo dies gesetzlich vorgeschrieben sei. Die von den Grünen genannten Zahlen seien teilweise bereits überholt und geben daher kein aktuelles Bild. Polkorab erläuterte zudem, dass die Vereinigten Bühnen in den letzten Jahren ihren Geschäftsumfang systematisch und erheblich erweitert, die Serviceinrichtungen, so u.a. den Ticketservice, ausgebaut und nicht zuletzt durch den Export von Eigenproduktionen Lizenzgewinne lukrieren hätten können, wovon zusätzlich Reserven angelegt worden wären. "Wien geht mit auch mit der Neupositionierung seiner Musiktheater den richtigen Weg, damit die Stadt auch weiterhin Kulturmetropole bleibt", schloss Polkorab. (Schluss)

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