Musicalstadt Wien - SP-Woller: "Abgrundtiefe Doppelmoral der Wiener Grünen!"

GR Ringler feiert mit Klausnitzer im Demel

Wien (SPW-K) - "Das Musical hat in Wien ein großes, vor allem ein junges Publikum", sagte heute der Wiener SP-Kultursprecher Gemeinderat Ernst Woller im Rahmen der Aktuellen Stunde zu den Vereinigten Bühnen Wien im Wiener Gemeinderat. "Das beweist, dass das Musical in Wien Zukunft hat!" ****

Auch in schwachen Jahren seien 450.000 BesucherInnen zu verzeichnen gewesen - "und auch Produktionen wie Wake Up hatten 305.000 BesucherInnen", so Woller weiter. "Eine vielfältige Kulturstadt wie Wien muss diesem Publikum ein qualitativ hoch stehendes Angebot machen." Von den insgesamt 450.000 BesucherInnen im Jahr kämen 30 Prozent aus Wien, 30 Prozent aus dem Ausland und 40 Prozent aus den Bundesländern.

Die Umwegrentabilität bei 14,5 Mio Euro an Förderungen für die Vereinigten Bühnen Wien betrage 13 Mio Euro an Steuern, 50 Mio Euro würden von den Musical-Wien-BesucherInnen in Wien ausgegeben. "Und diese 14,5 Mio decken zu zwei Drittel den Personalaufwand - die Vereingten Bühnen Wien sichern damit 700 hochwertige künstlerische und technische Arbeitsplätze in Wien." Die 150 KünstlerInnen und 87 Orchester-Musiker seien auch für andere Klangkörper in Wien wichtig. Die Vereinigten Bühnen Wien würden mit dem Geld insgesamt drei Häuser erhalten, die denkmalgeschützt seien. "Und die Vereinigten Bühnen haben in den letzten Jahren aus eigenem Budget 10 Mio Euro für die Erhaltung des Theaters an der Wien ausgegeben."

Insgesamt seien die Vereinigten Bühnen Wien ein wichtiger Wiener "Kulturexport": "Die Wiener Produktionen Elisabeth, Tanz der Vampire und Mozart haben bisher 8,8 Mio BesucherInnen im Ausland gesehen", unterstrich Woller. "Das sichert den Vereinigten Bühnen Wien zusätzliche Einnahmen."

Wenn die Ära Klausnitzer nun von der Grünen Gemeinderätin Marie Ringler und dem VP-Kultursprecher Salcher so negativ dargestellt werde, seien folgende Fragen zu stellen: "Wenn alles so schrecklich war, warum hat die ÖVP während der viereinhalb Jahre unter Kulturstadtrat Marboe das nicht verändert?" Wahr sei vielmehr, dass alle Beschlüsse betreffend die Vereinigten Bühnen in dieser Ära Klausnitzer von der ÖVP getragen worden seien. Wenn an Klausnitzer so massiv Kritik geübt werde, sei es umso unverständlicher, "dass sowohl Ringler als auch Salcher kürzlich bei der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens an Klausnitzer in der ersten Reihe gesessen sind."

Dass Gemeinderätin Ringler, die die heutige Aktuelle Stunde verlangt habe, "Rudolf Klausnitzer auch noch die Ehre gab, bei seiner privaten Feier im Demel dabei zu sein, lässt den Verdacht zu, dass sie damit sicher stellen wollte, dass sie weiterhin in der Zeitschrift News vorkommt." Dass Ringler in der heutigen Sitzung nun alles in den Schmutz ziehe, was in der Ära Klausnitzer geschehen sei, sei eine "abgrundtiefe Doppelmoral", die jedes weiteren Kommentars entbehre, schloss Woller. (Schluss)

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