AK fordert neue Universaldienstverordnung mit klarem Versorgungsauftrag für die Post

Flächendeckende Versorgung mit Postämtern ist Grundbefürfnis und keine lästige Pflichtübung

Wien (OTS) - Rasch eine neue Universaldienstverordung mit genauen Kritierien für die Anzahl der Postämter verlangt die Arbeiterkammer von der Regierung. "Wir haben das immer gefordert, die Regierung hat eine solche Präzisierung stets abgelehnt", sagt Maria Kubitschek, Leiterin des AK Wirtschaftsbereichs, "die Folgen dieses Fehlers der Regierung sehen wir jetzt: die Post kann ihren Grundversorgungsauftrag auslegen wie sie will - und das über die Köpfe von Arbeitnehmern, Ländern und Gemeinden hinweg." Für die AK ist die flächendeckende Versorgung mit Postämtern "ein Grundbedürfnis und keine lästige Pflichtübung". Kubitschek kritisiert daher auch die "Scheinheiligkeit der Regierung". "Die Regierung quetscht einerseits aus der Post Millionen-Dividenden heraus", sagt Kubitschek, "und wenn die Post unter diesem Druck den Rotstift ansetzt, schreit die gleiche Regierung am lautesten." Die AK fordert von der Regierung rasch eine Lösung, damit eine so wichtige Dienstleistung wie der Postversorung auch im ländlichen Raum sichergestellt ist.

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