Föderalismusinstitut: Peter Bußjäger als Direktor bestätigt

LH Sausgruber: Institut als "Speerspitze" für den österreichischen Föderalismus

Bregenz/Innsbruck (VLK) - Der bisherige Direktor des
Innsbrucker Instituts für Föderalismus, Peter Bußjäger,
wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Über
diesen Beschluss der Vorarlberger Landesregierung
informierte Landeshauptmann Herbert Sausgruber. ****

Sausgruber unterstrich dabei die "ausgewiesene fachliche Qualifikation" Bußjägers für diese Position: "Das Institut
für Föderalismus war in den letzten 29 Jahren nicht nur "Speerspitze" für den österreichischen Föderalismus,
sondern hat durch wissenschaftliche Forschung und eine
umfassende Informationstätigkeit zur Verbreitung des Föderalismusgedankens in der Bevölkerung beigetragen". In
vielen seiner wissenschaftlichen Arbeiten bringe Bußjäger "pointiert föderalistische Standpunkte in die rechtswissenschaftliche Diskussion ein", betonte
Sausgruber.

Das Institut für Föderalismus ist eine gemeinsame
Einrichtung der Länder Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich
und Niederösterreich. Seine Aufgaben bestehen in der
Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über
föderale Strukturen. Im Mittelpunkt der Forschungen stehen insbesondere die demokratische und die ökonomische Leistungsfähigkeit des Föderalismus.

Univ.-Doz. Peter Bußjäger ist zudem seit 2003
Vorsitzender des für Kompetenzfragen zuständigen
Ausschusses des Österreich-Konvents, was auch Ausdruck der Leistungen des Instituts auf diesem Gebiet ist. Das Föderalismusinstitut konnte daher im Österreich-Konvent maßgebliche Impulse setzen, so der Landeshauptmann
abschließend.

Peter Bußjäger wurde 1963 in Bludenz geboren, studierte Rechtswissenschaften in Innsbruck und verfasste seine
Dissertation unter Betreuung seines Vorgängers als Leiter
des Föderalismusinstitutes, Prof. Pernthaler. 1987 trat
Bußjäger in den Landesdienst ein, Anfang 2003 wurde er zum Landtagsdirektor bestellt.
(tm,nvl)

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