ÖH: Forderungen liegen auf dem Tisch

. Derzeitiger HSG- Entwurf für Österreichs Studierende inakzeptabel

Wien (OTS) – Am Donnerstag, 25.11.2004, sollen Gespräche zwischen Bildungsministerin Gehrer, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek, FPÖ-Abgeordnete Elke Achleitner sowie VertreterInnen der Universitätsvertretungen und der Bundesvertretung der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) stattfinden. Ob der Einzigartigkeites dieses Termins, wird auch der Vorsitzende der europäischen Studierendenvertretungen Johan Almqvist, teilnehmen.

Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH: „Der Regierungsvorschlag zum HochschülerInnenschaftsgesetz (HSG) in der jetzigen Form ist für die Studierenden in Österreich inakzeptabel. Wir haben unsere Forderungen formuliert und werden diese morgen vorlegen. In Anbetracht des Ergebnisses der SORA-Umfrage, die gestern veröffentlicht wurde, sollte sich Ministerin Gehrer zweimal überlegen, ob sie den Willen der Studierenden weiterhin ignorieren will oder nicht. Die Meldung von Brinek im Nachrichtenmagazin 'profil' (Ausgabe vom 22.11.04), sie wäre nicht bereit für echte Verhandlungen mit den gewählten VertreterInnen, ist eine bodenlose Frechheit" so Fuchs.

„Das sind legitime Forderungen, die den Wünschen der Studierenden in Österreich gerecht werden. Das HSG neu, so wie er von dieser ÖVP vorgebracht wurde, stellt lediglich die Wünsche der ÖVP und der FPÖ in den Vordergrund. Wir sind die demokratisch legitimierte Interessenvertretung von über 200.000 Studierende und wir werden morgen ihre Interessen vertreten“, so Barbara Wittinger, aus dem Vorsitzteam.

Die Beschlussfassung am 9.Dezember ist kein Naturgesetz, sondern politischer Wille.
"Diese Aussprache kann nur Start von echten Verhandlungen ohne Stoppuhr sein." fordert Wittinger abschließend.

Die ÖH fordert :

· Beibehaltung der Direktwahl der Bundesebene · Passives Wahlrecht für ausländische Studierende · Mängelbehebung bei Beschickung satzungsautonomer Organe · Verankerung der Satzungsautonomie als echte Stärkung der

Universitätsvertretungen (als Entlassung aus der Bevormundung des Ministeriums)

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