Wiener Grüne: Kürzungen der LehrerInnen-Posten verursachen schlechte PISA-Ergebnisse

Schulsprecherin Jerusalem: "Lage an Wiens Schulen ist dramatisch"

Wien (Grüne) - Anlässlich der zum Bereich Lesen veröffentlichten PISA-Ergebnisse, die Österreich auf dem 19. Platz ausweisen, stellt die Schulsprecherin der Wiener Grünen, LAbg. Susanne Jerusalem, fest:
"Die individuelle Förderung kommt zu kurz. Die Zahl der SchülerInnen pro Klasse wird immer größer, die Zeit, die für einzelne Kinder zur Verfügung stehe, immer kleiner."

In den letzten vier Jahren wurden in Wien rund 14 Prozent der LehrerInnenposten weggekürzt. "Das Ergebnis hat offensichtlich nicht lange auf sich warten lassen", so Jerusalem: "Der Finanzausgleich hat sich desaströs ausgewirkt". Jerusalem fordert Bund und Stadt Wien auf, den alten LehrerInnen-SchülerInnen-Schlüssel wieder herzustellen. Die Lage an Wiens Schulen ist dramatisch und demotiviert die LehrerInnen, daran ändere auch die milde Gabe von zusätzlich 50 LehrerInnen für den Integrationsbereich nichts.

Jerusalem geht davon aus, dass auch die Mathematikergebnisse unerfreulich sein werden. Jerusalem zusammenfassend: "Ich hoffe, dass das Gesamtergebnis Unterrichtsministeirn Elisabeht Gehrer und Bürgermeister Michael Häupl die Augen öffnen wird

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