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PISA-Studie: Niederwieser zu kolportiertem Absturz Österreichs bei Lese-Kompetenz

Wien (SK) Sollte es tatsächlich der Wahrheit entsprechen,
dass - wie im morgigen "Kurier" zu lesen ist - Österreich bei der PISA-Studie 2003 bei der Lesekompetenz vom 10. auf den 19. Platz abgerutscht ist und damit praktisch gleichauf mit Deutschland ist, wäre dies fatal und müsste als Ergebnis der "grottenschlechten Bildungspolitik" der Regierung gewertet werden, erklärte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Niederwieser fügte hinzu, dass es noch keine definitive Bestätigung dieser Berichte gebe, man werde sich die Ergebnisse erst im Detail anschauen müssen. ****

Klar sei aber bereits jetzt, dass sich die radikale Kürzungspolitik der Regierung - rund 10.000 LehrerInnen weniger und Kürzungen beim Förderunterricht - auf die Qualität auswirken würden. Fehlende Maßnahmen für schwächere SchülerInnen könnten durch ein "Lesefit"-Programm nicht aufgewogen werden.

Die SPÖ werde am kommenden Bundesparteitag auf jeden Fall ein Bildungsprogramm beschließen, das Österreich im Bildungssektor wieder unter die Top Ten bringen werde, so der SPÖ-Bildungssprecher, der Bildungsministerin Gehrer abschließend aufforderte, endlich Maßnahmen - etwa in Zusammenhang mit der Zukunftskommission - zu setzen. (Schluss) cs

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