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SJÖ/VSStÖ unterstützen Fahnenaktion "Frei leben - ohne Gewalt"

Wien (SK) Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) und der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) unterstützen die Fahnenaktion von Terres des Femmes unter dem Motto "Frei Leben - ohne Gewalt". Die Aktion wurde in Zuge des 25. November, dem Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen, entwickelt. Andrea Brunner, Vorsitzende des VSStÖ, betonte am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass die alltäglich stattfindende Gewalt an Frauen ein zwingendes Mandat für die Politik ist: "Das finanzielle Aushungern von Telefon-Helplines für Frauen in Not seitens der schwarz-blauen Bundesregierung ist allerdings Ausdruck einer Politik gegen Frauen. Es ist auch kein Zufall, dass es anderen Frauenprojekten seit 2000 ebenso ergangen ist. Frauenpolitik und speziell Politik gegen Gewalt an Frauen bedarf sowohl eines klaren öffentlichen Bekenntnisses als auch einer entsprechenden Finanzierung." ****

Für Stefanie Vasold, Frauensprecherin der SJÖ, ist es unerlässlich, alltägliche Gewalt an Frauen der Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rücken: "Wenn im Laufe eines Jahres in Österreich laut SWI (Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenarbeit) rund eine Viertel Million Frauen von ihren Lebenspartnern körperlich schwer misshandelt werden, dann ist das ein klarer Ausdruck eines patriarchalen Systems, in dem Unterdrückung von Frauen die Regel ist. Auch während des Aktionstages der SJÖ am 25. November letzten Jahres unter dem Motto 'Diese Hände schlagen keine Frauen' waren geistreiche Scherze wie 'willst a Watschn' keine Seltenheit. Diese Geschmacklosigkeit unterstreicht allerdings nur die traurige Realität."

Auf genau diese Realität verweisen Brunner und Vasold all jene, die der Meinung sind, dass Gleichberechtigung von Männern und Frauen ohnehin schon Faktum sei: "Der 25. November ist neben dem Internationalen Frauentag am 8. März ein wichtiger frauenpolitischer Kampftag für Frauenrechte. Dass körperliche Unterdrückung von Frauen in Zukunft der Vergangenheit angehört, dafür müssen wir kämpfen!" (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.sjoe.at

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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